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CD-Reviews :: Index: 'L' :: LUNATIC SOUL

LUNATIC SOUL

LUNATIC SOUL II (50:58 min.)

KSCOPE / EDEL
Wer Riverside nicht nur vom Namen her kennt und weiß, dass Mariusz Duda Sänger und Bassist dieser polnischen Band ist, wird sicherlich auch bereits über Lunatic Soul Kenntnis erlangt haben. Nach dem „schwarzen Album“ haben wir es nun mit dem „weißen Album“ zu tun, demzufolge ich davon ausgehe, dass es im Vergleich zur recht düsteren Stimmung des Vorgängers etwas fröhlicher zugeht. Gemessen am Opener ’The In-Between Kingdom’ scheint es auch tatsächlich der Fall zu sein, wobei es sich bei diesem Song um ein instrumentales Klangerlebnis handelt, wobei es sich aber definitiv nicht um eine Todesmelodie handelt. Ruhig und in akustischer Stimmung arrangiert geht es mit ’Otherwhere’ weiter, Duda singt verhalten zu gezupften Klängen. Minimaler Einsatz, große Wirkung, Wahnsinn! Weiter geht’s mit Babylachen und mit weiterhin ruhigen Tönen, die sich langsam füllen und eine dezent wabernde Masse ergeben. Orientalische Klänge, hier und da ein paar andere Klänge zum auflockern, Percussions und alles schön gemächlich. Duda will nicht erschrecken, will getragene Ruhe mit dezenten Klanglauten, will meditieren und abschalten, will seinen Gedanken nachhängen, will Emotionen, nur viel reduzierter, will eine große Wirkung erzielen durch maximale Aufmerksamkeit des Zuhörers. Und es gelingt ihm. Ich bin erstaunt, wie sehr „II“ einen in den Bann ziehen kann, wie gut es unterhält, einen abschalten oder nachdenken oder einfach nur genießen lässt. Die Abwechslung findet ebenfalls dezent, in Nuancen statt, man muss ihr zuhören, sie suchen und erfahren, man muss sich auf das Album einlassen, um diese Gefühlsintensität erleben zu können und um sich wieder entspannt den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Reinhören, drauf einlassen und genießen. Musik kann was wunderbares sein!.
8/10 - RB


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