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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DRAKKAR

DRAKKAR

RAZORBLADE GOD (49:04 min.)

DRAGONHEART / SPV
Naa, um was mag es sich hier wohl handeln. Das Cover deutet auf eine Kappelle in der Schnittmenge zwischen Power- und Italo-Frickelmetal hin und genau so ist die Musik von Drakkar auch treffend umschrieben. "Razorblade God" ist bereits die dritte Veröffentlichung der Italiener, erstmals allerdings mit neuem Sänger, Basser und Keyboarder. Das Titelstück, ein speediger Melodickracher, eröffnet durchaus überzeugend, wobei insbesondere der sehr eingängige Refrain und die starken Keyboardpassagen auffallen. "Man and Machine" setzt die eingeschlagene Linie fort, offenbart jedoch die allergrößte Schwäche von Drakkar, nämlich den unsäglich schlechten Chorgesang. Der zweitgrößte Schwachpunkt, nämlich "Sänger" Davide Dell´Orto liefert seinen Offenbarungseid dann in "To The Future". Ich nehme mal an, dass dieses Gebrüll an Halford zu Painkiller-Zeiten erinnern soll; wenn dem so ist, ist es jedenfalls fürchterlich missraten. Der schlechte Gesang setzt sich dann weiter fort in "Inferno", danach wird´s dann seltsamerweise erträglicher und im Ballädchen "Galadriel´ Song" meint man gar, das da nun ein anderer zugange ist. Danach geht´s aber wieder abwärts. Na ja. Die Musik ist ansonsten durchweg gutklassig und erreicht bei "Lo Shan Shen Long Pa (Great Dragon Rising From The Mountain Of Lo)" ihren Höhepunkt, bevor ihr etwas die Luft ausgeht. Als Rausschmeisser fungiert die Coverversion des alten Magnum-Classics "Kingdom Of Madness", der hier ziemlich lasch daher kommt und nicht überzeugen kann.
Insgesamt denke ich, dass die Italos sicherlich mehr Potential haben als ihre Fußballnationalmannschaft (höhö), aber mit ihrem jetzigen Sänger holen auch sie keinen (Blumen)pott. Da lege ich mich fest und ziehe für Lead- und Backgroundgesang 1,5 Punkte ab. Und bitte Jungs, nicht immer alles auf den Schiri schieben...
5/10 - TKN


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