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CD-Reviews :: Index: 'W' :: WINTERLAND

WINTERLAND

ALLES GEHT (65:11 min.)

7MUSIC /
Eins vorweg: die Band hat deshalb eine so lange Spielzeit auf die Reihe bekommen, da ein Song, "Abendstern", in drei Versionen existiert, der Titeltrack "Alles Geht" in zwei Varianten angeboten wird, sowie als Video-Clip und zwei weitere Tracks, "Strände Der Einsamkeit" und "Den Sternen So Nah", ebenfalls doppelt aufschlagen. Die Jungs stammen aus Kaiserslautern und spielen deutschsprachigen Goth-Rock. Es ist ein Zwei-Mann-Team, an der Gitarre, Bass und Keyboards bedient Herrn Markus Pfeffer und am Gesang Thorsten Fries. Als Gastmusiker fungieren Stefan Glass an den Keyboards und Brian F. Daniels am Schlagzeug. Man hat wohl als englischsprachige Truppe bereits fünf Silberlinge auf den Markt geworfen, hat allerdings erst nach der große Welle, die Rammstein und Konsorten losgetreten haben, den Mut gefunden deutsch zu singen. Die stilistische Bandbreite ist ein alter Hut. Da geben sich die Helden HIM (ganz klar für "Abendstern" kopiert), Oomph, Joachim Witt, Unheilig und Silbermond die Klinke in die Hand. Winterland drehen sich dennoch mehr im Pop-Bereich, sind absolut "weich" und kantenlos. Fahrstuhl-Goth-Pop. Goth aber nur aufgrund der leicht melancholischen Ansätze. Wenn man gemein ist - und das bin ich - kann man sich auch mit der Bezeichnung "trauriger Pop" zufrieden geben. Die sanfte Schiene kommt aufgrund der handzahmen Vocals zustande. Auf dieser CD befindet sich nichts Atemberaubendes und so gar keine Überraschungsmomente. Vielleicht sollte man die Gitarren-Soli, wie zum Beispiel bei "Warte Bis Es Dunkel Ist", erwähnen. Echt Metal und deshalb löbllich, nur passen sie nicht zur allgemeinen Stimmung. Je weiter der Silberling voranschreitet, umso langweiliger wirkt das Konzept der Band. Musikalischer Nihilismus, der ohne prägnante Stimme, wie z.B. bei Unheilig, einfach nicht funktioniert. Ville Valo aber ganz "light". So ist es auch kein Wunder, dass die Bewertung recht "light" wird.
4/10 - SBk


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