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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BLOOD REVOLT

BLOOD REVOLT

INDOCTRINE (42:16 min.)

METAL BLADE / EDEL
Eine atemlos und gehetzt wirkende Stimme flüstert leise und sorgt für sich aufstellende Nackenhaare, da irgendetwas passieren muss. Die Anspannung bekommt ihre Bestätigung, als drei Schüsse krachend aus den Boxen dröhnen und mit ‘Salvation At The Barrel Of A Gun‘ das vermeintliche Inferno lospoltert. Das Trio besteht aus Gitarrist Chris Ross und Drummer J. Read sowie Primordial-Sänger Alan Averill (spätestens hier werden einige Fans hellhörig werden) und liefert mit „Indoctrine“ ein Debüt ab, das mit Metal Blade ein Label herausbringt, welches sicherlich nicht nur aufgrund des Namens Primordial bei dieser Band zugegriffen hat. Soweit meine Theorie, die rein auf Vermutungen basiert. Mal sehen, ob diese Theorie untermauert werden kann...
Zurück also zum Anfang, dem sprichwörtlichen Inferno. Obwohl ich bei den gegebenen Voraussetzungen und dem Opener davon ausgegangen bin, dass mich stumpfes Death-Grind-Gemetzel während der gesamten Spielzeit begleitet und mir das Album auf Dauer verleidet, wurde diese Erwartungshaltung nicht bestätigt. Stattdessen kann ich „Indoctrine“ aufgrund der guten Zusammenarbeit des Trios und des besonderen Gesangstils von Alan Averill doch einiges abgewinnen, wobei sich der musikalische Teil und der Gesang irgendwie anhören, als ob sie aus zwei Welten stammen, dennoch den Weg zueinander gefunden haben. Überwiegend geht es aber ordentlich zur Sache und es vereinen sich eine Vielzahl von Einflüssen, die die Gehörgänge eher zerlegen denn mit Melodien verwöhnen. So verwundert es nicht, dass in den langsameren Passagen tatsächlich Stimmungen aufkommen, die ansonsten eher unterdrückt bleiben, zu gewaltig dominiert Schrot und Korn. „Indoctrine“ überrascht mich in erster Linie dadurch, dass es in diesem Genre ein Album ist, das für sich in Anspruch nehmen kann, nicht nach Schema 08/15 zu funktionieren, sondern dem Hörer nicht nur mehr bietet, sondern auch eine beträchtliche Spur ungewöhnlicher daherkommt als gewohnt. Mit der Masse schwimmen kann jeder, „Blood Revolt“ versuchen dagegen den Strom gelegentlich zu kreuzen.
7/10 - RB


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