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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DYRATHOR

DYRATHOR

SACRED WALCRAFT OF HEL (50:44 min.)

BLACK BARDS /
Rein optisch bestehen Dyrathor mit Sacred Walcraft Of Hel schon einmal, keine Frage, so vertreibt man heute Römer. Coole Aufmachung, genau das, was man benötigt, um sich nicht nur aus dem viel besungenen Dunstkreis des Mittelmaßes, sondern auch um zwischen den vielen qualitativ hochwertigen Releases dieser Tage zumal in diesem Genre zu bestehen. Varusjahr hin oder her. Qualitätsarbeit aus dem Hause Black Bards, und das auch musikalisch. Bevor es dann richtig losgeht noch eine Überraschung, meinetwegen auch Hommage an World Of Warcraft, man lauscht in der Tat Bodo Henkel. Nun wissen wir auch, wo der Titel her kam, fehlt nur ein „L“... Die Vernetzung passt saugut, schließlich ist Pagan Metal unbestritten Teil eines Lebensgefühls, bei dem in viele Fällen WoW mit seinen vielen Verwandten ein reger Begleiter sein dürfte. Verspieltheit nun wird bei Dyrathor in der Tat groß geschrieben, nehmen wir einmal die vielen regen Gitarrenmelodien, die dezenten und vor allem nicht überpräsenten Keyboardläufe, die – wohldosiert – auch kräftigem Synthie-Einzatz weichen. Musikalisches Potenzial allüberall, wie eine Mischung aus Helfahrt und Eluveitie. Weiteren Facettenreichtum bringen Violine und Clear Vocals. Neben der Abwechslung sorgen druckvolle Drums und herbe Growls Slash Screams für einen ordentlichen Rahmen und die Topologie der Songs für ein bedeutsames Albumfeeling zwischen Verträumtheit und kräftigem Zulangen, spannend bis zur letzten Note. Thematisch hat man sich in den meisten Fällen und bis auf wenige Ausnahmen, so scheint´s, an allem möglichen bedient, was die Nordische Mythologie hergibt, weshalb an dieser Stelle ein einheitliches Bild nicht bis zu Ende gezeichnet wird. Aber Textdiskussionen kann man bis zum jüngsten Tag führen, und korrekterweise stellt sich auch der Aspekt in die Reihe der Minimalstmängel, abseits des sehr gelungenen Großen Ganzen. Klasse Debüt.
9/10 - MG


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