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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ENEMY OF THE ....

ENEMY OF THE SUN

CAEDIUM (48:20 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Mit „Caedium“ legt die Band um den Ex Grip Inc.-Gitarristen und Kult-ProduzentenWaldemar Sorychta nun ihr zweites Werk vor. Nachdem bereits das erste Album „Shadows“ ein ziemlich gutes Album war, das zwischen Vertracktheit, derben Thrash-Attacken und einigen Flamenco- und Ethnoeinflüssen schwankte, legen Enemy Of The Sun hier noch einmal einen drauf und legen die Messlatte für weitere Silberlinge ziemlich hoch. Man höre sich z.B. nur mal „Another End Of The Rainbow“ an, das nach dem tollen melodischen Intro als Anfangspunkt des Albums steht und mit einem richtig heftigen Riffgewitter aufwarten kann. Diese Brachialität zieht sich auch durch die gesamte CD, viele Songs haben einen recht derben Charakter verliehen bekommen und strotzen nur so vor Aggressivität, ohne dass die Band dabei aber die melodische Seite vergessen würde. Diese spielt auch weiterhin eine tragende Rolle, stellt sie doch so etwas wie den Gegenpol zu den aggressiven Parts dar und sorgt dafür, dass einem das Album nicht zu heftig vorkommt. Sehr lobend muss man hier immer wieder das tolle Gitarrenspiel von Waldemar Sorychta herausheben, der sowohl an der elektrischen als auch an der akustischen Gitarre einiges hervorzaubert. Hierzu gehören auch wieder sehr viele Ethnoelemente, die stimmig integriert wurden, für Abwechslung sorgen und den Klang der Band so einzigartig machen. Ein gutes Beispiel hierfür ist „Chasing The Dragon“. Was sich auch verbessert hat ist der Gesang von Jules Näveri, der nun deutlich variabler und kraftvoller klingt als auf dem Debüt. Schon stark wie er die Songs zum einen mit seiner angenehmen klaren Stimme untermalt und im nächsten Moment richtig derbe ins Mikrofon grunzt und immer so, als wäre es gar nichts zwischen diesen Extremen hin und her wechselt. Wirklich an allen Fronten hat die Band zulegen können und das Ergebnis ist ein Album, das wirklich wie aus einem Guss erklingt und sehr tight nach vorne geht. Hier hat sich wirklich eine richtige Band gefunden, der es ganz deutlich Spaß macht diese Musik zu kreieren und darzubieten. Ergebnis sind so tolle Songs wie das schon erwähnte „Another End Of The Rainbow“, das knallige „The Power Of Mankind“ oder das eingängige „Aimless“. Trotz teilweiser vieler kleinen Details, die schon ein wenig ins Progressive gehen, ist „Caedium“ wirklich ein tolles, ins Hirn fräsendes Album, das mit vielen kleinen Hits aufwarten kann und viel Hörvergnügen bietet. Ich bin wirklich begeistert und man darf gespannt sein ob die Band dies noch einmal toppen kann...
9/10 - TE


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