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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ELOA VADAATH

ELOA VADAATH

A BARE REMINISCENCE OF INFECTED WONDERLANDS (53:11 min.)

WEST WITCH RECORDS /
Am spannendsten lass sich die Selbstdarstellung des Labels, die genreübergreifend auf der Suche nach der Einzigartigkeit sind Bei dieser Suche hat man Eloa Vadaath gefunden, die 2006 als Studioprojekt gestartet sind, um sich nach Veröffentlichung der ersten Demo „Coalesce“ dann doch als richtige Band zu versuchen. In der Zeit von September 2008 bis Februar 2009 hatte man das Glück, viel Zeit für dieses Album investieren zu können. Die ist auch vonnöten gewesen, denn die Avantgarde-Truppe musste das Kunststück fertig bringen, mit „A Bare Reminiscence Of Infected Wonderlands“ viele Einflüsse und die daraus entstandenen Ideen zu bündeln und nachvollziehbar in Songs und Kompositionen zu gießen. Herausgekommen ist eine spannende Reise durch die Genre, wobei man auch einiges gewagt hat. Death Metal Gesang trifft schwarzmetallische Kälte, während gregorianische Chöre den kalten Hauch verstärken. Orchestrale Instrumentierung ist die Begleitung zu heftigem Riffing und hintergründige Keys halten sich bei den wilden Solis auch mal dezent zurück und geben den Instrumenten Zeit und Raum, um „A Bare Reminiscence Of Infected Wonderlands“ zu einer massiven Wand aus unterschiedlichen Klängen anschwellen zu lassen. Schräg und doch wieder klar geordnet wirkt dieses Album, das aufgrund seiner Vielseitigkeit eine schier unerschöpfliche Achterbahnfahrt der Abwechslung darstellt. Leichte Kost liest sich sicherlich anders und ich kann bestätigen, dass „A Bare Reminiscence Of Infected Wonderlands“ die ganze Aufmerksamkeit fordert, wobei man immer wieder die eine oder andere Kleinigkeit entdeckt, die man vorher überhört hat. Doch so definiert sich nun mal Anspruch, den zwei Musiker als Absolventen eines Konservatoriums auch haben sollten. Es scheint alles durchdacht, angefangen von der Namensgebung, bei der man sich an der hebräischen Kabbala orientiert hat und nicht weniger zum Ausdruck bringt, als ein Gottesname. Davon ganz ab ist „A Bare Reminiscence Of Infected Wonderlands“ im Ergebnis Progressive Avantgarde, ein Kunstwerk und eine Herausforderung gleichermaßen. Und schwer in Worte zu kleiden. Rein hören, entdecken und selbst urteilen. Viel Spaß!
8/10 - RB


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