Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE MONOLITH ....

THE MONOLITH DEATHCULT

THE WHITE CREMATORIUM 2.0 (48:46 min.)

TWILIGHT / TWILIGHT
Da ist er wieder, der raumgreifender Name, dem das Besondere anhaftet, die Vorstellungskraft anheizt und die Gedanken sprudeln lässt: The Monolith Deathcult. Mir ist „Triumvirate“ immer noch geläufig und ich kann nach wie vor nicht verhehlen, dass es mich seinerzeit in den Bann gezogen hat. Um so erfreuter war ich nun über die Wiederveröffentlichung von „The White Crematorium“, wobei man hier die Stücke nicht einfach neu abgemischt hat, sondern sie neu eingespielt wurden. Durch diesen Eingriff hat man das 05er Werk sicherlich aufgewertet, wobei gewisse Kernaussagen identisch bleiben. Einerseits polarisieren die Holländer (nicht nur) mit ihren Texten, wobei herausgehoben werden soll, dass man thematische Vielfalt und Tiefgrund bietet, was in diesem Genre nicht selbstverständlich ist. Nachteilig bleibt, dass man eigentlich kein Wort versteht. Andererseits strahlt das Album eine Kälte aus, die sich bis zum Schluss hält und manifestiert. Was man auf „Triumvirate“ mit dem Longtrack ’Den Endsomme Nordens Dronning’ fortsetzte, war auch schon 2005 Programm und manifestierte sich im abschließenden Titeltrack, der die zuvor gewonnenen Eindrücke manifestierte. „The White Crematorium“ ist in seiner Gesamtheit betrachtet ein Death Metal Album mit brutaler und kalter Prägung, dass seine Abwechslung durch Midtempo und elektronischer Parts nebst doomiger Einsprengsel bezieht. Es gelingt „The White Crematorium“ auf jeden Fall, die Stimmung des Albums zu transportieren, lediglich die für den einzelnen Song herausragenden Momente sind recht rar gesät, so dass der Fokus auf das Gesamtwerk denn auf einzelne Stücke liegen muss. „The White Crematorium“ ist ein wichtiger Entwicklungsschritt der Band, der den Stil und die Richtung charakterisiert und woran man retrospektiv betrachtet nachvollziehen kann, wie es zwangsläufig zu einem Album wie „Triumvirate“ kommen musste. Daher sollte dieses Album in einer gut sortierten Death Metal Sammlung keinesfalls fehlen.
8/10 - RB


[ Zurück zum Index: 'T' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler