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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DARK END

DARK END

ASSASSINE (65:34 min.)

CRASH&BURN / MASTERPIECE
Inspiriert von Baudelaire´s Gedichten aus „Spleen“ und „Fleur du mal“ warten die Italiener von Dark End mit ihrem zweiten großen Opus auf. Selbiges ist hintergründlich thematisch eingerahmt in die Geschichten diverser Ladykiller, die sich in den letzten Hunderten von Jahren umtriebig durch die Zeiten mordeten. Auf vornehmlich Englisch und Italienisch jedoch auch wahlweise mit französischen Wortspielereien wird gekreischt, gekeift und geschrien, bis die Gläser bersten. Wieder einmal kommt man genrebedingt nicht umhin, gewisse musikalische Parallelen mit Größen wie Cradle Of Filth, Dimmu Borgir oder auch Enthroned zu ziehen. Trotz solcher durchaus gerechtfertigter Vergleiche darf man Dark End dabei jedoch nicht ihren eigenen Stil und ihre Authentizität absprechen, die sich nicht zuletzt durch Klavier-begleitete Interludien, stilvoll verschachtelte Songstrukturen und überhaupt abwechslungsreiche Unterhaltung der dunkleren Art auszeichnet. Die Stücke sind so komponiert, dass man gebannt mitverfolgen kann, wie sich die Spannung stetig aufbaut, um sich letztendlich kathartisch aufzulösen. Mit dieser Variante symphonischem Black Metal aus dem Herzen Südeuropas also legt sich alsbald ein kalter Windhauch über die Soundlandschaft, die kraftvoll brausend durch die Nacht treibt. Und das Sextett kreiert ein Gesamtkunstwerk, das ein echter Wegbegleiter sein kann, nicht tausendprozentig originell aber einer, der einem immer wieder ein paar Freudentränen in die Augen treibt. In toto betrachtet wunderbar gelungen und nachwirkend. Nicht zuletzt spricht auch das Cover das Auge wohlwollend an und prophezeit mit aussagekräftigem Bildmaterial den Einstieg in die Abgründe der schwarzen Seelenwelt und seinen Geschichten aus der Gruft. Für Freunde des Sub-Genres ein absolutes Muss mit wenig Raum nach oben.
9/10 - CG


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