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CD-Reviews :: Index: 'T' :: TROLL

TROLL

NEO-SATANIC SUPREMACY (41:14 min.)

NAPALM / EDEL
Kreative Schaffenspausen, auch mehrjährige gibt es in der Welt der Ein-Mann-Armeen ja zuhauf. Je nachdem wird auf zig weiteren schwarzen Hochzeiten getanzt, bis der Pferdefuß glüht, und dabei bleibt oft ebenso viel auf der Strecke, wie epochales das unheilige Licht der Welt erblickt. So auch hier. Nagash´s Weg säumen illustere Band-Entitäten, wie Dimmu Borgir, Covenant (später The Kovenant), Carpe Tenebrum, und, na, dann wäre da noch Troll. Mindestens sechs Jahre war das Projekt des in der norwegischen Ursuppe verschwunden. Wenige dürften Troll nach den letzten Lebenszeichen eine böse Träne nachgeweint haben, da man trotz offensichtlichen Talents mehr schlecht als recht drohte, in Bereiche des Elektro- oder wahlweise Industrial-Metal abzudriften... Durch das schwarzmetallische Fegefeuer scheinen Troll inzwischen gegangen zu sein und melden sich nun formal als Band und mit einem glasklar produziertem Album zurück, das unter dem Titel „Enthrone Darkness Triumphant“-Gedächtnis-Silberling laufen könnte. Hat auch eine Menge von Old Man´s Child zu Zeiten von „In Defiance Of Existence“, ebenso finster, ebenso druckvoll. Damit ist man im Bereich Melodic bzw. Symphonic Black Metal in guter Gesellschaft und längst nicht so pompös und bombastisch, wie manche Combos ex post kommerzieller Erfolge ihre Musik neuerdings einzutüten pflegen. Wer dem Genre nichts abgewinnen kann, wird die Scheibe wohlmöglich langweilig empfinden. Das unverwechselbare Schlagzeugspiel der Ära Nicholas Barker wird man angesichts der hier aufgezählten Referenzen ein Stück weit vermissen, und offen gestanden führt der omnipräsente und dabei notorisch unvariable Keyboardeinsatz zu leichten Punkteeinbußen. Dennoch steht am Ende ein weiteres finsteres und ausgewogen dimensioniertes Ausrufezeichen in den Norwegischen Hochebenen, das man Troll sicher nicht ohne weiteres zugetraut hätte.
8/10 - MG


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