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CD-Reviews :: Index: 'R' :: RITUALS OF TH ....

RITUALS OF THE OAK

HOUR OF JUDGEMENT (46:19 min.)

NSP / EYES LIKE SNOW
Bei Rituals Of The Oak handelt es sich um noch eine recht junge Doom Metal Band aus Sydney, Australien, die mit „Hour Of Judgement“ bereits ihr erstes Album vorlegen, nachdem man Anfang 2009 eine erste Demo CD mit zwei Songs veröffentlichte. Neben dem sehr episch angelegten Doom Metal der Band, der irgendwo in der Schnittmenge von Bands wie Candlemass, Solitude Aeturnus und Black Sabbath liegt und durchaus zu gefallen weiß mit den sehr schleppend vorgetragenen Riffs, hat die Band mit ihrer Sängerin Sabine Hamad, einen besonderen Trumpf in ihren Reihen. Sabine Hamad versteht es perfekt die gut arrangierten und sehr atmosphärischen Stücke, die sich Genregerecht bis auf eine Ausnahme immer über der 7 Minutenmarke befinden mit ihrer sehr ausdrucksstarken und variablen Stimme zu bereichern und eine bestimmte Stimmung zu geben. So wirkt schon der Titeltrack, mit dem das Album eröffnet wird, nach etwas Besonderem. Der Song erstreckt sich über fast 13 Minuten und klingt so wie klassischer Doom Metal klingen sollte. Mit Hilfe der lang gezogenen und schleppenden Gitarrenriffs schafft es die Band eine sehr unheimlich dichte Atmosphäre aufzubauen, die doch sehr an klassische Werke von Candlemass erinnern und auch genau in dieser Tradition stehen. Und über dieser aufgebauten Atmosphäre schwebt dann die Stimme von Sabine Hamad, die dank ihrer Stimmbreite es schafft dem Song einen besonderen Ausdruck zu verschaffen, und neben dem beim Doom üblichen eher düsteren und schleppenden Gesangsstil auch über eine wundervolle klare Stimme verfügt, die sie auch immer wieder passend in die Songs mit einbringt. Dies gilt auch für die nächsten Songs, wie das zumindest teilweise etwas härtere und schnellere angelegte „Drown The Wood In Blood“, das wiederum mit einem sehr starken Riff daherkommt und über einen klasse Refrain verfügt, der wiederum von der tollen Gesangsstimme veredelt wird. Und so zieht es sich dann auch durch das komplette Album. Musikalisch weiß die Band auch auf den restlichen Songs zu überzeugen. Sowohl was das Spielerische als auch das Kompositorische angeht. Alle Songs sind sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet, auch das Tempo wird immer wieder geschickt variiert. So gibt es mit „Standing In The House Of Suffering“ auch noch einen weiteren sehr langsam angelegten Song und auch das abschließende „The Spell Of Doom“ weiß mehr als nur zu überzeugen. Ein mehr als gelungenes Debüt einer wirklich interessanten Newcomerband die es vielleicht schaffen kann etwas Abwechslung in das Genre Doom Metal zu bringen. Sowohl die gute Musik als auch die wirklich tolle Sängerin sollten dafür sorgen, dass die Band sich einen Namen machen könnte.
9/10 - TE


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