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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PLACENTA

PLACENTA

FIXED ACTION PATTERN (55:59 min.)

NOIZGATE RECORDS /
Puh, ein ganz schöner Brocken den die Berliner Band mit den geschmackvollen Namen „Placenta“ einem hier hinschmeißt. Und so ganz genau weiß ich ehrlich gesagt auch noch nicht was ich mit der Platte anfangen soll. Die Mischung aus Deathcore, Melodic Death und etwas dreckigem Thrash kommt so was von derbe rüber, dass einem als Hörer kaum Zeit bleibt um zwischendurch mal Luft zu holen. Mit so einer Intensität prügelt einem der Vierer seine Lieder für fast eine Stunde um die Ohren, dass man dies erst einmal verarbeiten muss. Denn Ruhepausen gibt es in der Musik der Berliner nicht. In einem durch wird man von derben Riffs, Doublebaseattacken, derbem Gegrowle und einer richtig derben Atmosphäre beschallt, dass es einem wirklich schwer fällt die Musik der Band genau zu beschreiben, geschweige denn einzuordnen. Dabei sind die einzelnen Songs der Berliner gar nicht mal schlecht. Sowohl handwerklich als auch vom Aufbau her können Songs wie der starke Titeltrack, das fast schon grindcoreartige „Brutal: 5 on 1“ oder auch die Abrissbirne mit dem kultigen Titel „Puking Reverse Is A Slow Motion Massacre“ durchaus überzeugen. Da sie interessant und auch abwechslungsreich aufgebaut sind und vor allem von einer unglaublichen Intensität leben. Nur leider sind fast 56 Minuten für so ein Album einfach zu lange, so dass sich gegen Ende des Albums doch ein paar Abnutzungserscheinungen ausmachen lassen. So fehlt einem dann am Ende bei dem einen oder anderen Song doch die Gabe die einzelnen Songs noch auseinander halten zu können. So paradox dies auch klingen mag. Denn schließlich wünscht sich jeder Fan doch eine möglichst lange Scheibe seiner Band. Doch bei so extremer Musik ist weniger manchmal doch mehr. Und so fällt es einem dann doch schwer bei den letzten Songs noch wirklich konzentriert zuhören zu können. Ohne dabei die individuelle Klasse der einzelnen Songs bestreiten zu wollen. Denn es gibt hier mehr als eine Handvoll interessante Tracks. Wer auf richtig derben Deathcore steht, der wird hier auf jeden Fall bestens bedient.

7,5 / 10 - TE


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