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CD-Reviews :: Index: 'F' :: FEAR FACTORY

FEAR FACTORY

MECHANIZE (45:14 min.)

AFM / SOULFOOD
Bei dem Theater was sich im Vorlauf zur Veröffentlichung dieses Albums abgespielt hat, war man sich im Endeffekt nicht mehr wirklich sicher, ob man sich noch richtig auf dieses Album freuen könnte. Der Rechtsstreit um den Namen Fear Factory der in den letzten Monaten über diverse Medien ausgetragen wurde, hatte doch einen etwas bitteren Beigeschmack. Aber Fakt ist, die Fraktion um Sänger Burton C. Bell und Gitarrist Dino Cazares hat nun unter dem alten Namen ein neues Album veröffentlicht. Und nicht nur der Name erinnert hier, nach all den diversen Projekten der einzelnen Musiker, wieder an alte und bessere Zeiten. Denn auch der Sound von „Mechanize“ lässt einen doch ganz stark wieder an die Anfangszeiten der Band denken. Schon die ersten Songs des Albums, der richtig starke und brutale Titeltrack und der anschließend nicht minder starke Riffer „Industrial Discipline“ erinnern doch recht stark an die guten Alben der Vergangenheit. Gerade „Soul Of A New Machine“ kommt einem da in den Sinn. Was sich besonders durch die starken und recht derben Riffs äußert die man in der Art nur von Dino Cazares kennt und der hier wieder zur alten Hochform aufläuft. Auch Burton C. Bell schließt da gesanglich wieder an wo er nach „Demanufacture“ aufgehört hat. Er liefert sehr starken abwechslungsreichen Gesang, der von sehr klaren Gesangslinien, über Gegrowle fast bis zu Death Metal Growls reicht. Auch der neue Drummer Gene Hoglan passt sich perfekt in das Gesamtbild ein und liefert genau dieses harte und exakte Drumming ab das man von ihm schon von Death oder auch Strapping Young Lad kennt. Er bildet damit das Fundament für den sehr harten und derben Sound, der irgendwo zwischen Death Metal, Thrash, und der rohen Ausrichtung von „Demanufacture“ liegt. Insgesamt versprüht die CD sehr viel von dem was „Demanufacture“ damals zu einem der besten Alben gemacht hat. „Mechanize“ hat genau die gleiche kühle, fast schon industrialmäßige Atmosphäre, es werden messerscharfe Riffs und sehr derbes Drumming perfekt mit tollen Gesangslinien und einzelnen Melodiebögen verbunden, so dass auch „Mechanize“ über einzelne wirklich sehr tolle Songs verfügt, wie schon damals das vielleicht beste Album der Band. Ein gutes Beispiel dafür ist „Powershifter“, der irgendwo zwischen der Brutalität von „Demanufacture“ und der Eingängigkeit von „Obsolete“ liegt“ und mit einem ultrastarken Riff und tollen Gesangseinlagen zu gefallen weiß. Dies zieht sich durch das komplette Album, die Riffs und die Melodien sitzen wieder, und so ist „Mechanize“ durchaus ein beeindruckendes Statement einer Band, von der ich nicht geglaubt hätte dass sie noch einmal so ein starkes Album hin bekommen würde. Gerade auch die sehr brutale Ausrichtung des Albums hat mich überrascht. Denn kommerzielles Kalkül kann man der Band hier wirklich nicht unterstellen. „Mechanize“ knallt so hart aus den Boxen wie schon lange kein Album der Kalifornier mehr. Gerne mehr davon.
9/10 - TE


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