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CD-Reviews :: DARKWOOD

DARKWOOD

INS DUNKLE LAND (48:11 min.)

HEIDENVOLK / TESCO
Warum erst hinein „Ins dunkle Land“, wenn wir bereits in einem dunklen Land leben? Einem Land, in dem ein gemeinschaftliches Miteinander kaum noch gelebt wird, wo kulturelle Werte und Traditionen schon längst nur noch Makulatur sind und wo die Verbundenheit zur Natur in Vergessenheit geraten ist. Wo die Menschen nur noch fremden Götzen und schnöden Mammon dienen und ihre Identität längst in der Konformität der Masse verloren gegangen ist. Darkwood wirken dem mit jedem neuen Album entgegen, setzen Zeichen für ein besseres Miteinander und bewahren die kulturellen Werte, die jedem von uns heilig sein sollten. So auch mit „Ins dunkle Land“, das im Gesamtkontext der künstlerischen Arbeit Darkwoods verhältnismässig düster ausgefallen ist und ein wenig die kämpferische Überzeugung früherer Tage vermissen lässt, wenn es, wie in „Nothing Left To Lose“ heisst: „There’s nothing left to lose but life … There’s Nothing Left To Lose But Time“, oder wie in „Trauermantel“: „Unsere Körper in der Erde, harren in der Ewigkeit, wenn die Nacht auch lang uns werde, wir haben Zeit, wir haben Zeit“. Vielleicht ist es diese Langmut, die wir in der Hoffnung auf bessere Zeiten wieder erlernen müssen, musikalisch dabei untermalt von Henryk Vogel, der trotz der üppigeren Arrangements mit zum Teil dominierenden Bässen, Keyboards und Streichern erneut ein begeisterndes Album unterschwelliger und dennoch knisternder Lagerfeuerromantik eingespielt hat, das der Tradition früher Neofolk-Alben abermals seine zeitgemässe Entsprechung gibt.
10/10 - MK


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