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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ERBEN DER SCH ....

ERBEN DER SCHÖPFUNG

NARBEN DER ZEIT (56:04 min.)

MOS / SOULFOOD
Nach ihrem erfolgreichen Karrierebeginn im Jahre 2001 melden sich Erben der Schöpfung nun, beinahe ein ganzes Jahrzehnt später, mit „Narben Der Zeit“ auf dem Schwarzkittelparkett zurück. Mit einer neuen Stimme, insgesamt härter und schneller formiert sich das düstere Gothic Electro Projekt um Oliver Falk neu und bietet eine kontrastreiche Mischung aus Electro- und Rockelementen gehüllt in schattenreiche Gothicschwaden. Von elektronischen Blasts, eingängigen Gitarrenriffs und schnarrend-scharfem Schlagzeug getragen, performt der Neuzugang in Sachen Gesang - Dina Falk - je nach Liedgut sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Im Verlauf des Longplayers kristallisiert sich dabei allerdings zunehmend heraus, dass die Stimmkraft, trotz der vernehmlichen Klarheit, wesentlich zarter geraten ist, als die von Vorgängerin Sabine Dünser. Mitunter hätte man dies im Dienste der Songatmosphäre mit Hintergrundchören etc. entkräften können, um dem Drive und dem Ausdruck der Songs mehr Tiefe zu verleihen. Mag so ein wenig zu schwach geraten sein, und hier gibt es sicher den meisten Raum nach oben bei der Bewertung. Das Spiel zwischen Dina und dem verzerrtem Sprechgesang jedenfalls ist noch recht angenehm und fühlt sich schlussendlich rund an, alles fügt sich harmonisch in die Melodien und kleidet die Lieder in einen typischen Samt. Insbesondere die harten, kraftvollen, metallisch klingenden Male Vocals vermitteln demgegenüber eine andersfarbig dunkle, rabenschwarze und durchaus Club-taugliche Atmosphäre. Insgesamt hätte die Kombination von Rock und Elektro noch fließender erfolgen können, was den Tracks diverse Ecken und Kanten abgeschliffen hätte. Alles in Allem verknüpfen die Erben bewährte Elemente. Viele der Melodiebögen haben Potenzial und gehen ins Ohr. Besitzen sie zwar nicht immer genug Wiedererkennungswert und Innovation, behalten Sie dennoch am Ende genügend Oberhand für einen Kaufentscheid in Richtung Liechtenstein.
7/10 - CG


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