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CD-Reviews :: Index: 'H' :: HORNS OF ANGU ....

HORNS OF ANGUISH

BARRIERS (56:55 min.)

KAMPAS RECORDS /
Damit sich einem die Musik der Schweden Horns Of Anguish erschließt braucht man als Hörer erst einmal Geduld, denn die teilweise recht langen Songs auf dem Debütalbum „Barriers“ brauchen etwas Zeit bis sich diese dem Hörer erschließen. Aber dennoch, lohnt es sich durchaus etwas Zeit und Geduld für diesen Silberling aufzubringen, denn nach mehreren Durchläufen eröffnet sich die Klasse der Band und der Musik. Die Mischung aus Doom und Stoner Rock des schwedischen Duos Filip Robertsson und Morgan Andersson ist auf den ersten Blick alles andere als eingehend und mit Sicherheit auch nichts für die breite Masse. Dafür klingt der Mix aus teilweise sehr langsamen Doomversatzstücken, dreckigen Stonerrockgitarren einfach zu undurchdringlich. Teilweise ziehen sich die instrumentalen Parts recht lange und für ein paar Minuten scheint ein kompletter Soundkosmos über den Hörer zusammenzubrechen. Die Stücke der beiden Schweden bieten wirklich eine sehr gelungene Symbiose dieser beiden Musikstile. Verbunden werden diese Stilrichtungen mit immer wieder sehr geschickt eingeflochtenen Melodien, die einen guten Kontrast zu den teilweise recht derben Riffs und der sehr melancholisch angehauchten Musik bilden. Unterlegt wird dies von Robertssons recht derber Stimme, die aber sehr zu dieser Art von Musik passt und die Stimmung der Musik auch sehr gut unterstreicht. Fast eine Stunde lang schicken die Schweden ihre Hörer auf eine wirklich emotionale Reise durch eine Klangwelt bei der trotz aller Melancholie immer noch etwas Hoffnung durchblickt. Kompositionen wie der Titeltrack oder das wirklich tolle „Beyond The Bounds Of Time“ besitzen einen enormen Tiefgang und eine sehr lang anhaltende Nachwirkung. Die Musik hat aufgrund ihrer teils langsamen Rhythmik fast schon etwas Hypnotisierendes und zieht den Hörer immer mehr in ihren Bann. Dabei wagen die beiden auch durchaus eigene Wege zu gehen und vertrauen nicht auf die altbekannten Muster aus diesen beiden Genres, sondern versuchen durchaus etwas Eigenes zu entwickeln. Und dies gelingt ihnen wirklich gut. Die Musik ist sowohl emotional als auch sehr ausdrucksstark. Ein recht ungewöhnliches Album das für Fans aus dem Doom und Stonerbereich durchaus interessant sein könnte. Infos unter: http://www.myspace.com/hornsofanguish
8,5/10 - TE


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