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CD-Reviews :: Index: 'W' :: WARMEN

WARMEN

JAPANESE HOSPITALITY (40:44 min.)

SPINEFARM / SOULFOOD
Nach dem ersten Durchlauf von Japanese Hospitality drängt sich schon der Verdacht auf, dass so manchem Zuhörer das Hemd nun näher sein dürfte, als die Hose. Es ist so wie der Moment, als man zum ersten Mal Newsteds Echobrain oder Papa Wheelie hörte und vorher noch mutmaßte, da käme nun das bessere Metallica vorbei. Wehe, wenn Kreativköpfe losgelassen, aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Denn das Allstar-Projekt um den Children Of Bodom-Keyboarder schießt mehr oder weniger zwar aus der Hüfte, allerdings schon einen Tick besser als zuvor und dabei in der Vergangenheit zumindest auch in die finnischen Charts. Bedingt durch die verschiedenen Konstellationen mit einerseits unterschiedlichen Sängern bzw. einer Sängerin und andererseits Mitgliedern von COB, Thunderstone, Stratovarius usw. sind die Tracks unterschiedlicher, wie sie kaum sein könnten jedoch für sich genommen gut und auch in der Kombination pfiffig, während die bekannten Instrumentale eher in den Hintergrund treten. Im Fahrwasser der jüngst veröffentlichen Cover-Scheibe von COB vielleicht gibt es dann auch hier noch zwei Coversongs, "Black Cat" (Janet Jackson) und "Seperate Ways" (Journey). Noch einmal zum Mitschreiben, wer sich hier alles ein Stelldichein gibt: Da wäre also Tastenmann Janne "Warman" Wirman, ebenso von Children Of Bodom wie Shouter Alexi Laiho, dann Timo Kotipelto (Stratovarius, Kotipelto), Pasi Rantanen (ex-Thunderstone), Marko Waara (ex-Tunnelvision) und Jonna Kosonen, Jannes langjährige Freundin, allesamt am Mikro. Ansonsten haben wir in der Festbesetzung Jannes Bruder Antti Wirman (The Scourger) an der Gitarre, Mirka Rantanen (Thunderstone), Schlagzeug und Jyri Helko (For The Imperium) am Bass. Die Jungs haben Spaß bei der Sache, Warmen geben sich vielseitig zwischen Stratovarius-Nähe, Songs mit einem Drive á la Lullacry und Jannes 80er-mäßigen Keyboardsound, und natürlich kommt die Tastenakrobatik nicht zu kurz. Manch fanatischer COB-Fan mag diese Scheibe, einmal abgesehen von dem von Alexi Laiho einfauchten und in der Tat gelungenen„High Heels On Cobble Stone“, als Affront empfinden. Und auch bei unvorbelasteter Herangehensweise sind die einzelnen Akteure in ihren Bands vielleicht signifikant besser aufgehoben, etwa bei Stratovarius. Unterm Strich bleibt zwar ein uneinheitliches, etwas exotisches, an vielen Stellen jedoch ansprechendes Release, das man einmal austesten sollte, wenn man sich zu den oben genannten insgesamt hingezogen fühlt.
7/10 - MG


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