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CD-Reviews :: Index: 'A' :: ALTARIA

ALTARIA

UNHOLY (45:48 min.)

ESCAPE / POINT
Eigentlich hat sich mein Musikgeschmack in den letzten Jahren so verändert, dass ich hauptsächlich Bands aus dem progressiven Bereich gehört habe, weil ich die teilweise neuen und sehr modernen Sounds sehr spannend und interessant finde. Aber manchmal ist es auch gut, wenn Bands sich an Altbewährtes halten. So auch bei den Finnen Altaria, die mit „Unholy“ bereits ihr viertes Album vorlegen. Musikalisch gibt es eine Mischung aus Heavy Metal, Melodic Metal und Power Metal, die man wirklich getrost als sehr traditionell und altbewährt nennen kann. Und dies ist in diesem Falle sehr positiv gemeint. Die Finnen legen auf ihrem vierten Album ein wirkliches Feuerwerk an klassischen Metalsongs vor, wie ich sie schon lange nicht mehr in dieser Art gehört habe. Ohne sich um Klischees und Trends zu kümmern, zockt die Bands ihre Songs runter und hinterlässt dabei beim Hörer einen wirklich mehr als positiven Eindruck. Die zwölf Songs des Albums strotzen nur so vor starken Riffs, Melodien und Gitarrensolis und bieten dem Hörer so wirklich sehr viel Abwechslung. Mal wagt die Band sich wie in „Warrior“ oder „Unholy Invasion“ schon in recht harte Bereiche vor und überzeugt mit sehr starken Riffs und wirklich sehr guten und einprägenden Refrains, oder setzt bei „The Lake“ auf eine sehr stimmungsvolle Mischung aus Ballade und leichten Metalanschlag, oder setzt bei „Ready“ oder auch „Never Wonder Why“ auf eher typische Rocksounds. Immer scheinen die Finnen genau die richtigen Mittel und Wege zu finden diese Sounds auch dementsprechend umzusetzen. Sowohl die harten als auch die melodischen Parts wissen zu gefallen und werden auch technisch sehr ansprechend dargeboten. Die Band hat einfach ein tolles Gefühl für die richtigen Melodien und Riffs. Alleine schon die Halbballade „The Lake“ ist ein Volltreffer, für den einige Bands die Finnen beneiden werden. So ist es eigentlich mit den meisten Songs auf diesem Album. Einen Aussetzer gibt es nicht zu verzeichnen. Stattdessen immer wieder sehr starke Riffs und Melodien. Mit Bassist und Sänger Marco Luponero hat man auch wirklich einen sehr guten und ausdrucksstarken Sänger in seinen Reihen, der mit einer wirklich sehr variablen Stimme überzeugen kann. Zwar ist dies nicht wirklich innovativ und originell, aber die Band weiß mit ihrer Mischung wirklich zu gefallen und lässt bestimmt bei dem einen oder anderen älteren Headbanger selige Erinnerungen an die 80er Jahre aufkommen. Denn an diese Zeit erinnert die Musik der Finnen doch sehr stark. Und ein bisschen Nostalgie muss ja auch erlaubt sein.
8,5/10 - TE


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