Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'E' :: ENGINE

ENGINE

SUPERHOLIC (45:25 min.)

METAL BLADE / SPV
Heimfahrt von der Redaktionssitzung, die neue Engine-CD rotiert im Player, ein gutes Gefühl. Dämmernde Abendstunde, "Superholic" rotiert zum wiederholten Male in heimischer Umgebung, ein gutes Gefühl. Im Gegensatz zum fantastischen, selbstbetitelten Debüt haben sich allerdings einige leichte Veränderungen eingeschlichen, speziell was das Riffing Bernie Versailles´ angeht, dessen Gitarrenarbeit noch etwas deftiger und moderner tönt als beim alles andere als seichten Erstling und vom Härtegrad bzw. der Charakteristik an das zweite Deftones-Album "Around The Fur" angelehnt scheint. Glücklicherweise verzichtet der Klampfer aber auch nicht auf die liebgewonnen ´crunchy´ Riffs und jene angezerrt vorgetragenen Gitarrenharmonien, die einen warmen und erdigen Klang ausstrahlen. Drummer Pete Parada sorgt wiederum für einen mitreißenden Beat und über die Qualitäten von Bass-Groove-Monster Joey Vera, der "Superholic" auch produktionstechnisch veredelt hat, und Ausnahmesänger Ray Alder (hinsichtlich Technik und Ausdruck überragend!) sollte man eigentlich keine Worte mehr verlieren müssen. Die Hooklines auf "Superholic" erschließen sich allerdings nicht unbedingt beim ersten Hörerlebnis als Widerhakenwunder (wie z.B. seinerzeit das melancholische "Bear Your Cross" vom "Engine"-Album), nach mehrmaligem Genuss verbürge ich mich jedoch für die brillante Güteklasse der Choruslinien von "Losing Ground", "Home" oder "The Perfect Star", welche Ihr schwerlich wieder aus Eurem Hirnkasten bekommen werdet. Das eindringliche, schleppende "Save Me" wird Euch übrigens nicht weniger häufig heimsuchen und die superb im Engine-Style arrangierte Coverversion von The Cure´s "Fascination Street" soll auch nicht unerwähnt bleiben. Engine sind ´up to date´ ohne sich anzubiedern, sie klingen authentisch und enorm mitreißend. Ihnen gebührt Eure Aufmerksamkeit, denn sie überzeugen auch beim zweiten Anlauf mit Bravour und haben ein Album vorgelegt, welches die Kraft und Ausstrahlung hat, sowohl Modern Metal-Fans als auch Harmonie-orientierte Liebhaber etwas älterer metallischer Klänge gleichermaßen begeistern zu können. Ist das Album etwa schon wieder durchgelaufen? Repeat-Taste durchdrücken, "Superholic" schwillt erneut an, das Gefühl ist immer noch verdammt gut, was ein eindeutiger Beleg für ein herausragendes Album sein dürfte.
9/10 - CL


[ Zurück zum Index: 'E' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler