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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE LUCKY PUN ....

THE LUCKY PUNCH

YIELD TO TEMPTATION (44:48 min.)

FASTBALL MUSIC / SONY MUSIC
Es ist schon erstaunlich wie stark die Sounds der 60er/70er Jahre wieder in Mode gekommen sind in der Rockszene. Immer mehr junge Bands entdecken die alten Meisterwerke von Künstlern wie „Led Zeppelin“, „Deep Purple“, „Jimi Hendrix“ oder auch „The Doors“ und verarbeiten diese Einflüsse in ihrer Musik. So kam es, dass in den letzten Jahren Bands wie „Wolfmother“, „Black Stone Cherry“, „The Answer“ oder auch „The Parlor Mob“ mit ihren teilweise wirklich sehr guten Alben auf sich aufmerksam machen konnten und so einen Gegenpol zu den immer steriler klingenden Alben der heutigen Zeit setzten konnten. Auch The Lucky Punch aus München gehören zu den Bands die sich von den Anfangstagen des Rocks sehr stark beeinflussen ließen und nun mit „Yield To Temptation“ ihr zweites Album vorlegen. Im Gegensatz zu den vorher genannten Bands, die ja doch eher von den härter klingenden Bands der damaligen Zeit beeinflusst wurden, setzt man aber eher auf die ruhigeren Elemente des Rocks und verzichtet weitestgehend auf härtere Riffs und Passagen. Bei The Lucky Punch stehen deutlich mehr Eingängigkeit und Melodie im Vordergrund. So setzt man auf eine Mischung die sowohl aus klassischen Rockelementen besteht, aber ihre Wurzeln aber durchaus auch im Blues oder auch Southern Rock hat. So kann man teilweise gerade bei einigen Gitarrenleads doch auch Bands wie die „Allmann Brothers Band“ oder auch „Lynyrd Skynyrd“ heraushören. Dabei gelingt es den Münchnern ihr Album recht abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Auch wenn nicht jeder Song ein Volltreffer ist, so besitzen Songs wie das sehr eingängige „My Stereo“, das sehr rockige und starke „Snitch“ , das mit Mundharmonika veredelte „Refreshed“ oder das sehr Southern Rock beeinflusste „On The Damn Train Again“ doch einen gewissen Charme und auch einen gewissen Widererkennungswert und wissen durchaus zu gefallen, was nicht zuletzt an der guten musikalischen Umsetzung liegt. Zwar fehlen bei ein paar Songs so ein wenig die Ecken und Kanten die Musik manchmal braucht, und manche Lieder klingen vielleicht etwas zu glatt. Aber im Ganzen ist „Yield To Temptation“ doch ein sehr interessantes Album geworden. Vielleicht nicht unbedingt was für die Fans des härteren Rock, aber wer auf guten hausgemachten Rock steht, der macht hier nicht viel falsch.
7,5 / 10 - TE


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