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CD-Reviews :: Index: 'K' :: KILLSWITCH EN ....

KILLSWITCH ENGAGE

KILLSWITCH ENGAGE (38:53 min.)

ROADRUNNER / UNIVERSAL
Wehe, wenn sie losgelassen: Mit diesem selbstbetitelten Longplayer präsentieren sich die Jungs der kleinen Legende um Howard Jones gewohnt kraftvoll und zeigen wieder die schiere Wut im Bauch. Auf insgesamt elf neuen Tracks kommt besonders die ausdrucksstarke, gute Stimme des Fronters zum Tragen, der auf dieser Scheibe speziell bei den melodischen Parts richtig reinhaut. Keine Selbstverständlichkeit. Über die musikalische Genrezugehörigkeit der Platte kann man sich einmal mehr streiten, denn die Linie zwischen Melodic Death und Metalcore ist dünn. Killswitch Engage hat den eigenen Stil tendenziell allerdings in Richtung modernen Death-, vielleicht Heav-Metals verschoben, was den einzelnen Songs zum einen weder Power noch Brachialität raubt, andererseits die Band im Gegenteil zugänglicher werden lässt. Gleichzeitig wirkt das Ganze noch harmonischer, wenn der geneigte Musikinteressierte – wie in diesem Fall - auch die Lyrics zu versteht. Neben überzeugenden melodiösen Parts mit echtem Ohrwurmcharakter, bleibt die Truppe unterm Strich den aggressiven Shouts und derbem Gefauche treu. Keine Panik also, in den Circle Pits auf diesem Planeten dürfte es weiterhin, wie gehabt, mächtig zur Sache gehen. Als prominenten Produzenten hat man sich diesmal Brendan O´Brian (AC/DC, Audioslave) an Land gezogen, der der Produktion eine gewisse Frische und Catchyness verpasst und den typischen „Killswitch Sound“ noch optimiert hat. Mit knapp 39 Minuten Länge bleibt Luft nach oben hin, aber leider ist das Leben ja bekanntlich kein Ponyhof und somit werden Sonderwünsche bei der hier vorliegenden Standardversion nicht berücksichtigt - will sagen, dass man von einer „Same“ einen Tick mehr erwartet. Und trotz relativer Kompaktheit erschließt sich das komplette Album nicht sofort beim ersten Reinhören. Stattdessen bedarf es schon einiger Anläufe bis man sich so richtig heißgelaufen hat. Am Ende haben die Fünf ein würdiges Werk abgeliefert, das vielleicht keine Standards - wie unter der gleichen Fahne im Jahre 2000 - mehr setzt, aber seine Highlights besitzt. Für Fans des Genres ohnehin fast schon ein Pflichtkauf.
8/10 - CG


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