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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BLOOD TSUNAMI

BLOOD TSUNAMI

GRAND FEAST FOR VULTURES (51:19 min.)

CANDLELIGHT / SOULFOOD
Die norwegischen Thrasher von Blood Tsunami legen nach ihrem durchaus gelungenen Debüt-Album „Thrash Metal“ mit „Grand Feast for Vultures“ kräftig nach. Gab es auf dem Erstlingswerk noch Thrash in Reinkultur, so machen die Musiker um Ex-Emperor-Drummer Faust doch einen deutlich weiteren Blick über den Tellerrand des Genres hinaus. Schnell wird klar, dass hier zwar immer noch eine Menge schneller und aggressiver Thrash-Komponenten vorhanden sind, welcher aber durch eine gehörige Portion Heavy- und Power-Metal-Einflüsse ergänzt werden. Songs wie der wirklich ruppig geratenden Opener „Castle Of Skulls“ oder der Titeltrack „Grand Feast for Vultures“ orientieren sich eindeutig an der altehrwürdigen europäischen Spielweise des Thrash. Aber schon im Laufe des schon deutlich längeren „Personal Exorcism“ wird zum einen klar, dass sowohl die NWOBH genauso Pate gestanden haben wie die Frühwerke von amerikanischen Größen wie Exodus oder Flotsam & Jetsam. Ein weiterer Punkt, der an dieser Stelle extrem schnell deutlich wird, ist der erfreuliche Umstand, dass sich mit Kristoffer “Dor” Sørensen und Peter “Pete” Michael Kolstad Vegem zwei absolute Gitarristen der Spitzenklasse wahre Soli-Duelle liefern. Tracks wie das zwölfminütige „Eceladus Rising“ und das gerade mal zwei Minuten kürzere „One Step Closer To The Grave“ bestehen fast ausschließlich aus diversen Soli und Melodienläufen. Zumindest mir, als Liebhaber ausgedehnter Soli und eben technischem Metal, wird dabei keine Minute langweilig und so empfinde ich die recht hohe musikalische Qualität als wahren Hochgenuss. Wer allerdings eher auf partytaugliche Songs steht der dürfte mit der zweiten Hälfte des Albums nicht wirklich zufrieden sein.
8/10 - JE


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