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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BOARDERS

BOARDERS

THE WORLD HATES ME (47:11 min.)

RETROACTIVE RECORDS / BRUTAL PLANET
Die Italiener Boarders werden laut ihrem Label als Thrash-Metal Band angepriesen. Allerdings kann ich das anhand der Songs auf „The World Hates Me“ nicht so ganz nachvollziehen, denn insgesamt sind diese von Ihrer Ausrichtung her doch zu unterschiedlich geartet. Der Opener „True Rebellion“ bereitet mir schon Probleme, ist er doch nichts anderes als ein Hardrocksong mit leichtem Hang zum Poser-Metal. Hab ich etwa eine falsche CD in meinem Player? Nee, ist die richtige. Beim folgenden „Baptized With Fire“ siehts schon anders aus. Die Gitarrenriffs und Solis erinnern von ihrer Art her stark an Dave Mustain’s Megadeth, der Gesang entfernt an Steve Grimmet von Grim Reaper. Nicht schlecht der Song. Weiter geht’s mit „Schmetzgarten“, hmm, komischer Songname, aber egal. Der Song hört sich anfangs auch wieder ein bisschen nach Megadeth an, kann aber nicht das Niveau des vorherigen Songs halten. „Never Alone“ hat dann auch wieder nichts mit Thrash-Metal zu tun, hört sich eher wie eine schlechte Ballade von Bonfire. Der nächste Song erinnert dann wieder an Megadeth, nee der erinnert mich nicht nur an Megadeth. Das ist von Megadeth. Da covern die „In My Darkest Hour“ und ich muss sagen das die Version eigentlich gar nicht mal so schlecht kling, recht nah am Original gehalten. Die Gitarrenarbeit passt zu hundert Prozent, nur der Gesang klingt mir etwas zu gepresst. Das anschließende „Jump For Joy“ fällt dann leider wieder komplett aus dem Rahmen, der Song ist zwar auch nicht schlecht, klingt aber voll nach einer x-beliebigen N.W.O.B.H.M.-Band aus den Achtzigern. „For What It’s“, „Deliver You Back To Hell“, „W.P.D.“ haben dann zum Glück wieder diese Megadeth Anleihen. Mit der Ballade „ Till Life Do Us One“ tun sich die Band selbst dann wieder keinen Gefallen, der Song hat einfach keine Aussagekraft. Das abschließende Titelstück des Albums „The World Hates Me“ klingt dann wieder nach, natürlich Megadeth. Letztendlich stellt sich dann die Frage warum Boarders nicht eine einheitliche Linie für ihr Album gewählt haben, denn das Potenzial hat die Combo allemal. Schade eigentlich!
6/10 - HF


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