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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DIARY OF DREA ....

DIARY OF DREAMS

[IF] (64:56 min.)

ACCESSION / INDIGO
Dieser Tage erreicht uns das neue Werk aus dem Hause “Diary Of Dreams”. Dieser Name muss wohl keinem mehr näher erläutert werden. Immerhin treiben Adrian Hates und seine Mitstreiter schon seit vielen Jahren ihr Unwesen in den düsteren Klangwelten. Immer schon war der Anspruch den die Band an sich selbst, allen voran Adrian selbst, hatte sehr hoch. So verwundert es auch nicht weiter, dass den Jungs mit “[If]” ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von “Diary Of Dreams” gelungen ist. Imponierend an der Geschichte der Band ist, dass es immer das Bestreben gibt einen Schritt weiter zu gehen und nicht stehen zu bleiben. So ist “[If]” nicht einfach nur das nächste Album nach “Nekrolog 43" sondern eben ein deutlicher Schritt nach vorn. Musikalisch teilweise deutlich aggressiver, Dank härterer Gitarren und in den Songstrukturen so ausgereift und fein gearbeitet wie man es von Diary erwartet. Frontmann Adrian Hates hat merklich hörbar am Gesang gearbeitet und dabei andere Klangfarben entdeckt, so das man im ersten Moment bei einigen Stücken des Albums etwas verwirrt ist. Allerdings zeugt diese gesangliche Entwicklung davon, dass man auch nach vielen Jahren des Erfolges immer noch hart an sich selbst arbeitet. Der Opener des Albums “The Wedding” kommt im 3/4 Walzer-Takt daher und frisst sich einem sofort in die Gehörgänge. Dort bleibt er zwangsläufig, was sowohl am Rhythmus als auch am einfach beeidruckenden Sounderlebnis liegt, das sich allerdings über das gesamte Album erstreckt. Beeindruckend ist über die gesamte Länge des Albums die atmosphärische Dichte der Songs, sowie der Abwechslungsreichtum. Die Mischung aus treibenden, tanzbaren Stücken mit deutlich in den Vordergrund getretenen Gitarren und ruhigen, nachdenklichen und tief anrührenden Titeln ist mehr als gelungen. So ist es außerordentlich schwierig wirkliche Highlights heraus zu picken. Ich denke jeder sollte seine Favoriten auf diesem Werk selbst finden. Für meinen persönlichen Geschmack sind es eher die ruhigen Momente, wie das in meinen Augen (und Ohren) absolut geniale “The Colours Of Grey”, das am Anfang von ruhigem Klavier getragen sofort eine Gänsehaut-Stimmung erzeugt. Im Verlauf des Songs wird es zwar etwas schneller und elektronischer, aber die tieftraurige Grundstimmung, der man sich nicht zu entziehen vermag bleibt. Textliche Aussagen zu Diary Alben zu machen gestaltet sich ebenfalls schwer, da Adrian Hates ja bekannt dafür ist den Hörer bewusst herauszufordern. Lediglich “Wahn!Sinn” scheint textlich gesehen etwas direkter gestrickt zu sein als für “Diary Of Dreams” üblich. Zumindest kann man deutlich gesellschaftskritische Färbung erkennen und einen unterschwelligen Schrei nach Veränderung. “[If]” ist somit ein weiteres Meisterwerk in der Reihe herausragender Werke aus dem Hause “Diary Of Dreams”.
10/10 - IB


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