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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ENTWINE

ENTWINE

TIME OF DESPAIR (43:02 min.)

CENTURY MEDIA / SPV
Das mittlerweile dritte Album der finnischen Smart-Düster-Rocker Entwine zielt eindeutig in die Schnittmenge aus Him und Sentenced, womit "Time Of Despair" zweifellos Chancen bei einem recht großen Publikum haben dürfte, denn die melancholisch-eingängigen Songkreationen treffen genau in das Nervenzentrum des dunkel-poppigen Stromklampfen-Kosmos. Simple, relativ dezente Bratgitarren, straighte Grooves und eine geschmackvolle Tastenarbeit bilden einen charmanten Teppich für die schmachtenden Gesangsmelodien, die ganz klar im Mittelpunkt des Entwine-Sounds stehen. Während der relativ harte Opener "Stream Of Life" noch an die melodischste Seite von Sentenced denken lässt, manifestiert sich bei nachfolgenden Kompositionen wie "Nothing Left To Say" oder dem mit Streichern unterlegten "Safe In A Dream" die klangliche Nähe zu Ville Valo und seiner Chartbreaker-Bande. Wer das letzte Him-Album auf Grund des hohen Balladenanteils und der betont Mainstream-kompatiblen, seichten Produktion nicht hundertprozentig überzeugend fand, dürfte bei "Time Of Despair" eine etwas rockigere Freude empfinden. Es fehlen zwar ein paar zwingende Ohrwürmer und Originalität sucht man hier wohl auch vergeblich, alles in allem ist den Entwine-Jungs und ihrer Quoten-Frau allerdings ein ganz nettes Album gelungen.
6/10 - CL


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