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CD-Reviews :: Index: 'A' :: ABSU

ABSU

ABSU (53:54 min.)

CANDLELIGHT / SOULFOOD
Mythological Occult Metal. Keines der bisherigen Alben der Texaner wäre wohl als fakultativ zu bezeichnen, aber damit hätte wohl niemand gerechnet. So etwa sieben Jahre hing die Flagge der Kult-Metaller auf Halbmast, Lineup-Wechsel, Session-Musiker, allgemeiner Personalmangel, ein Fan-Release. Nun hat Bandchef Proscriptor, seines Zeichens Schlagzeuger und Vokalakrobat bei ABSU und kurioserweise selbst kein Gründungsmitglied, ein festes Lineup zusammengestellt. Grundsätzlich haben am Album aber noch eine ganze Reihe mehr mitgearbeitet, insbesondere im Bereich der Vocals tummeln sich der Dramaturgie gemäß verschiedene Charaktäre: Mindwalker (The Firstborn), Nornagest (Enthroned) und Vorskaath (Zemial). Ähnlich sieht es an den Äxten aus, so werden die Soli in "Girra’s Temple" und "Night Fire Canonization" von Blasphemer (ex-Mayhem) performed, die in "Those Of The Void Will Re-Enter" und "In The Name Of Auebothiabathabaithobeuee" von Michael Harris. Außergewöhnlich: Während Proscriptor, der nach dem gebrochenen Handgelenk die Kessel wie eh und je verdrischt, am Ende zwar für die Lyrics hauptverantwortlich war, diese sozusagen verteilte, waren sämtliche Gastmusiker ohne Vorgaben angetreten, einschließlich des Schreibens eigener Parts. Nicht nur das macht die Selbstbetitelte interessant: Die Songs stammen letztendlich aus unterschiedlichen Zeiten, bis zurück in die Ära, als Shaftiel und Equitant noch zur festen Besetzung der Schlucht zählten. Das Gesamtergebnis kann sich überaus sehen lassen. Einerseits schließt man direkt an „Tara“ an, andererseits hört und fühlt man eine geballte Sammlung markanter Tracks mit unterschiedlichen Persönlichkeiten bis hin zu dem, was ABSU heute ist. Und ich kenne derzeit im Bereich Black Thrash Metal nichts Vergleichbares. Vitriol in Summa cum laude.
10/10 - MG


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