Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'K' :: KONKHRA

KONKHRA

NOTHING IS SACRED (42:13 min.)

CHOPCHOP / TARGET
Mal wieder eine Band die ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiert und mir damit auch mal wieder die eigene Vergänglichkeit vor Augen führt. Irgendwie habe ich auch hier das Gefühl, dass es die Band scheinbar schon immer gibt. Umso mehr hat es mich dann doch erstaunt, dass die dänischen Death-Thrasher, mit „Nothing is Sacred“ erst ihr sechstes vollwertiges Studioalbum heraus gebracht haben. Na ja „herausgebracht haben“ ist hier auch nur wieder die halbe Wahrheit, denn in Dänemark erschien das Album bereits am 23.1.2009, wobei der deutsche Veröffentlichungstermin auf erst auf den 27.3.2009 angesetzt ist. Konkhra haben in ihrer Bandgeschichte auch schon so einige Line-Up-Wechsel durchleiden müssen. Lediglich Sänger und Gitarrist Andres Lundemark scheint so etwas wie die ewige Konstante in der Band zu sein und er und seine Mannen scheinen auch nach zwanzig Jahren kein bisschen müde und bleiben weitestgehend ihrem harten Stil treu. Pure Death Metal-Töne oder Töne des vielbeschworenen Death’n’ Roll kann ich auf „Nothing ist Sacred“ aber nicht heraushören. Vielmehr bestehen die neuen Stücke aus einer Mischung von hartem schnellem Death Metal, wobei auch an den richtigen Stellen reichlich Blastbeats eingesetzt werden, und modernem Thrash Metal in der Gangart von z.B. The Haunted, ohne dabei all zu viele Hardcore-Einflüsse raus hören zu lassen. Im Großen und Ganzen ist die Bezeichnung Death/Thrash wohl die passendste und beschreibt den Stil auf „Nothing is Sacred“ wohl am treffendsten. Natürlich hört man die zwanzigjährige Erfahrung der Musiker bzw. Songwriter deutlich heraus. Der Sound ist durchweg hart aggressiv und durch die Stilmischung sehr abwechslungsreich. Auch der Gesang von Herrn Lundemark bewegt sich zwischen den Welten und passt sich immer gut dem entsprechenden Riff an. Die Produktion ist zwar recht druckvoll und ordentlich, klingt aber teilweise etwas klinisch. Insgesamt ist Konkhra zwar nicht der ganz große Wurf gelungen, aber „Nothing is Sacred“ ist ein ziemlich gutes und abwechslungsreiches geworden. Ein besonderes Bonbon ist dann auch die beiliegende Zusatz-CD zum Jubiläum, welche alte Aufnahmen aus den späten 80ern und frühen 90ern enthält. Death- sowie Thrash Metal-Fans können beruhigt zugreifen.
7,5/10 - JE


[ Zurück zum Index: 'K' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler