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SAVIOR FROM ANGER
LOST IN THE DARKNESS (49:39 min.)
ROCK IT UP / ROCK IT UP
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Savior From Anger, da war doch mal was? Genau, Vicious Rumors hatten auf „Welcome To The Ball“ (1991) eine gleichnamige Nummer. Anno 2009 steht Savior From Anger allerdings auch für eine italienische Power Metal-Band, und wer keinen Bock auf italienischen Semi-Power Metal mit Kindermelodien hat (ich übrigens bestimmt nicht), kann trotzdem getrost weiter lesen, denn Bandmotor Marco Ruggiero, in der Vergangenheit bereits bei Landguard und Nameless Crime aktiv, zeigt sich beim Songwriting für „Lost In The Darkness“ ganz klar vom klassischen US-Metal beeinflusst. Vicious Rumors, Riot oder Reverend wären hier zu nennen. Auch dezente Verweise zum Speed & Thrash der alten Ami-Schule sind zu vernehmen, so erinnert mich „No Way Out“ beispielsweise an ganz, ganz alte (Debüt) Anthrax, nicht zuletzt wegen des klaren, hohen Gesangs von Alessandro Granato, der eine ähnliche Stimmführung wie Neil Turbin oder auch Alan Tecchio anwendet. Mit „Lost In The Darkness“ verweist das Quartett, welches auch ehemalige oder aktuelle Mitglieder von Mind Key, In Aevum Agere oder Power Beyond beherbergt, ebenfalls vom US-Metal beeinflusste Landsleute wie Raising Fear locker in die Schranken und rifft die ganzen Möchtegern-Bombast und eher unfreiwillig lustigen Pseudo-Power Metaller des Stiefellandes in Grund und Boden. Beide Daumen nach oben für ein amtliches Metal-Werk, das noch mehr Kraft im Sound verdient gehabt hätte… http://www.rockitup.de und http://www.myspace.com/marcoruggiero
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7,5/10 - CL
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