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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PURGATORY

PURGATORY

CULTUS LUCIFERI – THE SPLENDOUR OF CHAOS (35:40 min.)

ANIMATE / TWILIGHT
So, Freunde des gepflegten Death Metal, hier kommt die ultimative Kaufempfehlung und der ultimative Geheimtipp in Union. Purgatory – „Cultus Luciferi…“ ist Euer Album. Die Jungs leben den Death Metal wie kaum eine andere Band aus unseren Gefilden und genauso kompromisslos und brachial kommen die acht Songs auch aus den Speakern. Man hört dem Album deutlich an, dass sich hier definitiv die Bands, welche die Musiker täglich hören, in den eigenen Kreationen widerspiegeln. Dies ist keinesfalls negativ gemeint, denn trotz aller Parallelen klingt „Cultus Luciferi“ kein bisschen abgedroschen oder im schlimmsten Falle nach einer Kopie der Vorbilder. Vielmehr schaffen es Purgatory, die besten Eigenschaften verschiedener Death Metal-Größen unter einen Hut zu bringen. So hat man sich auch direkt ein paar namhafte Gastmusiker ins Boot geholt, welche die Verbundenheit zum Genre, zum Underground und zur Szene selbst mehr als verdeutlichen. Stilistisch kann man Purgatory ohne weiteres den Vertretern einer, meiner Meinung nach, typisch europäischen Spielweise des extremen Death Metals zuordnen. Lassen wir dabei mal die Skandinavier außen vor und richten die Blicke dabei lieber in die Niederlande oder nach Polen. So erinnert auch gleich der erste Song strukturell ziemlich stark an die frühen Alben von Vader oder Sinister. Wie tief die Band im Death Metal verwurzelt ist, zeigt auch die wirklich geniale Cover-Version der Kult-Band Morgoth „Pits Of Utumno“, bei der auch gleich Morgoth-Sänger Marc Grewe ans Studio-Micro gebeten wurde. Weitere hochkarätige Gastauftritte sind dann noch Martin van Drunen (Asphyx, Hail of Bullets), welcher in „The Enemy Within“ zu hören ist, Wannes Gubbels (Pentacle) in „Forbidden Wisdom´“ und Onielar (Darkened Nocturnal Slaughtercult) in „Chaos Aeon“. Aber um nochmal zum Anfang zu kommen. Wer hier auf der Suche nach melodischen Passagen oder gar Schunkel-Riffs ist, der kann das Album ruhig im Regal lassen und sich lieber ne Scheibe kaufen, wo es dann noch einen lustigen Comic dazu gibt. Hier gibt’s noch echten Death Metal und den voll in die Fresse!
9/10 - JE


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