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CD-Reviews :: Index: 'A' :: ARKONA

ARKONA

VO SLAVU VELIKIM (61:33 min.)

VIC / ROUGH TRADE
Wenn man an Pagan Metal denkt, dann kommen einen zuerst skandinavische Bands in den Sinn, man denkt an große Schlachten, die sich in den Weiten Finnlands, Norwegen oder Schweden zugetragen haben. Das es aber auch anders geht, zeigen die RussInnen von Arkona. Die Band aus Moskau spielt zwar eine Art von Pagan Metal der ganz stark von den Nordischen Vorbildern geprägt wurde, gibt ihrer Musik aber durch den Einsatz von vielen typisch russischen Folkinstrumenten eine ganz eigene Note. Die Band um die Sängerin Masha gibt es bereits seit 2002 und konnte sich seitdem zumindest in ihrer Heimat einen großen Bekanntheitsgrad erspielen. “Vo Slavu Velikim“ ist bereits das dritte Album der Band, dessen Name übrigens eine alte Tempelanlage auf der Insel Rügen bezeichnet, mit dem die Band sich in Russland eine Goldauszeichnung erspielen konnte.
Musikalisch ist „Vo Slavu Velikim“, das bereits 2005 in Russland erschien, durchaus ein recht interessantes Werk, gerade durch die russischen Elemente, die der Musik eine bestimmte Note verleihen. Man orientiert sich recht stark am skandinavischen Pagan Metal und bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus harten und düsteren Parts, die doch recht deutlich am Black Metal angeleht sind und so ein wenig an frühe Enslaved erinnern. So entsteht in der Verbindung mit dem Einsatz der Folk-Instrumente eine recht intensive Atmosphäre von der das Album lebt. Leider ist die Produktion nicht immer so ganz gelungen und gerade die Blastspeedeinsätze kommen etwas scheppernd aus den Boxen, aber das liegt durchaus noch im Rahmen. Im Gegensatz dazu wurde den Folkinstrumenten genug Freiraum gelassen und sie wurden recht gut abgemischt, so dass sie recht klar und deutlich durch die Anlage kommen, was dem Album nur gut tut. Gleiches gilt für die immer wieder eingesetzten mehrstimmigen Chöre, die dem Album noch mehr einen russischen Einschlag geben. Zwar halten sich Arkona die meiste Zeit schon eher an die „ernsteren“ Pagan Metal Bands, aber von Zeit zu Zeit können sie es sich auch nicht verkneifen mal einen Part a la Finntroll oder Korpiklaani einzustreuen und somit die recht ernste Atmosphäre des Albums etwas aufzulockern. So bietet das Album eine gute Mischung, die auch davon lebt, dass die Lieder im Vorfeld sehr sorgfältig ausgearbeitet wurden und der Einsatz der einzelnen Instrumente sehr gut durchdacht ist. Dadurch, dass Arkona es schaffen diese Lieder auch sehr gut umzusetzen, ist „Vo Slavu Velikim“ durchaus eine Alternative für die Freunde des Pagan Metal. Wirklich ein interessantes Album.
7,5/10 - TE


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