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CD-Reviews :: Index: 'E' :: EVOCATION

EVOCATION

DEAD CALM CHAOS (44:16 min.)

CYCLONE EMPIRE / SOULFOOD
Was hat Schweden von den Anfängen der Szene bis heute nicht alles für ausgezeichnete Death-Metal-Bands hervorgebracht – Dismember, Entombed, Unleashed, um nur einige zu nennen, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. „Schwedendeath“ ist auch heute noch gleichermaßen geflügeltes Wort, wie Qualitätssiegel. Irgendwann kam einmal die Zeit des ersten Nadirs, da sich das Genre um sich selbst drehte und sich meist nur reproduzierte. Nun, der Bereich hat sich konsolidiert, totes Holz über Bord geworfen, und gerade von denjenigen Bands, die man, wohlmöglich auch im modernen Gewand, im Bereich Old School ansiedeln würde und die über die Jahre hinweg eine erfolgreiche Gratwanderung zwischen beiderseitiger Fantreue und Weiterentwicklung hingelegt haben, kommen wiederum einige aus Schweden. Die bereits zitierten zählen unstrittig dazu. Und dann ist da Evocation, so als wäre diese Zwischenzeit niemals vergangen, die dunkle Sonne noch immer im ersten Zenit. Zuletzt anno 2007 wie aus dem nichts und ohne Vorwarnung mit „Tales From The Tomb“, einer absoluten Hammer-Scheibe, für Furore gesorgt, schicken sich die Jungs an, mit „Dead Calm Chaos“ noch eins draufzulegen. Ohne jede Übertreibung kann man nun dieses Album wie selbstverständlich neben Dismembers „Indecent & Obscene“ oder „Left Hand Path“ bzw. „Clandestine“ von Entombed als würdige Dekoration auf dem heimischen Opfertisch aufstellen. Die sattesten Gitarrenwände weit und breit sorgen für den passenden Hintergrund eines Krachers nach dem anderen. Songs, wie der Titeltrack oder „Protected By What Gods“ und „Tomorrow Has No Sunrise“, haben das Hit-Potential von Klassikern wie „And The Laughter Has Died“ (Unleashed), Dismembers “9th Circle” oder aber durchaus aktuellem Material von Amon Amarth auf “Twilight Of The Thunder God”, respektive dem gleichnamigen Opener. Dazu endet „Dead Calm Chaos“ mit einem der schönsten Rausschmeißer, die man seit Dismembers „Dreaming in Red“ gehört haben dürfte. So ungeheuer gut gelungen, dass man sich verneigt. Besser geht es nicht.
10/10 - MG


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