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KENJI SIRATORI
DORIAN GRAY (38:06 min.)
SKULLLINE / SKULLLINE
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Mich würde mal interessieren, ob Kenji Siratori überhaupt noch einen Überblick darüber hat, was er im Laufe der Jahre so alles veröffentlicht hat. Vielmehr aber würde mich interessieren, ob er das Ganze noch auseinanderhalten und ggf. auch reproduzieren könnte. „Dorian Gray“ ist wieder eins dieser Alben des japanischen Cyberpunks, wo sich undefinierbare Geräuschcollagen über sechs Stücke aneinanderreihen und ein japanisches Stimmengemurmel sich darüber ausbreitet wie eine wirre Geräuschkulisse aus dem Äther. Keine Ahnung, ob Siratori hier Sushi-Rezepte vorliest und stimmlich verfremdet, Aktiennotierungen rezitiert oder Samples aus japanischen Hardcore-Pornos verwendet. „Dorian Gray“ ist für mich Rohstoffverschwendung, wo ich mich jeglicher künstlerischen Leistung schlichtweg verweigere. Es gibt zweifelsohne Arbeiten Siratoris, die den Begriff der Kunst verdienen und durchaus hörenswert sind. „Dorian Gray“ gehört da leider nicht dazu. Wer sich diese auf Stück limitierte CD dennoch bestellen möchte, kann dies unter http://www.skullline.de tun.
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Ohne Wertung - MK
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