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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DARKNESS ABLA ....

DARKNESS ABLAZE

DARKNESS ABLAZE (37:58 min.)

BLACK BARDS / ALIVE
So richtig einleuchten will einem nicht, warum dieses bereits anno 2006 selbst produzierte Album erst Ende 2008 sein offizielles Release erfährt. An der Motivation während der Aufnahmen kann es wohl nicht gelegen haben, beschäftigt man sich einmal etwas näher mit den Begebenheiten, beispielsweise, wie der Saufchor am Ende von „The Demon Prevails“ zustande kam. Einige Weggänge hatte die Band dann allerdings bis heute zu beklagen. Wie auch immer, die sechs Baden-Würtemberger stehen nun mit ihrem Debüt (übersieht man einmal die so genannte vorab-Version der Scheibe) in den Startlöchern. Stilistisch reiht man sich dabei in die lange Reihe melodischer Pagan-Metal-Combos ein, die sich des Öfteren auch kräftig in Richtung Death-Metal orientieren. So aufgestellt wechseln sich also Melodiebögen mit Blastbeats ab, etwas weiter auf der Zeitskala finden sich akustische Parts, wieder weiter kurzzeitiges Pagan-Geschunkel, dann beginnt die Chose von vorne oder in anderer Reihenfolge etc. Unglücklicherweise ist absehbar, dass bei einer solchen Konstellation allerorten – bildlich gesprochen – reflexartig die Linienrichterfahnen wegen Abseits nach oben gehen: Der Markt sei überlaufen, davon gäbe es duzende Combos und so weiter und so fort, wie immer. Dabei ist Konkurrenzdruck hier nicht einmal das Problem. Bei dieser Fasson-Sammlung wird es natürlich schwierig, zumal für eine junge Band, den roten Faden beizubehalten, und so kommt es, dass die vielen guten Ideen und Ansätze notorisch zu kurz ausgeführt und, kaum angeklungen, schon von der nächsten Idee abgelöst werden. So wirkt man trotz der Vielfalt am Ende kurioserweise etwas ratlos. Hinzu kommt noch die Wurmstichige Produktion, für die der Rest freilich nichts kann. Dennoch ist es Schade um die zweite Gitarre und andere Dinge, die auf der Strecke geblieben sind. Für den Nachfolger wäre es zunächst wichtig, sich a priori auf die Suche nach dem eigenen Stil zu begeben, dann auf das Wesentliche zu konzentrieren und ein autarkes Konzept zu zimmern. Dieses verspätete Debüt reiht sich noch, auch mit der Aufwertung durch vier Bonus-Video-Tracks, in das Getümmel betont durchschnittlicher, sehr ähnlicher Alben.
6/10 - MG


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