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CD-Reviews :: Index: 'H' :: HOLY BLOOD

HOLY BLOOD

THE PATRIOT (37:06 min.)

BOMBWORK RECORDS / TWILIGHT
Das Material auf diesem Longplayer wurde laut CD-Inlet bereits im Jahre 2003 zusammen mit den Songs des zweiten Albums „Waves Are Dancing“ eingespielt. Allerdings beschloss man den restlichen Teil des seinerzeit aufgenommenen Materials separat zu veröffentlichen, da sich die neun Songs (inkl. eines Remixes) mehr oder minder als Experiment darstellten, dessen Ergebnis sich doch zu weit vom sonstigen Material entfernte. Auch live soll es die Songs von „The Patriot“ deshalb nicht zu hören geben. Da ich die ersten Veröffentlichungen der Ukrainer nicht kenne, kann ich keine direkten Vergleiche anstellen, aber die neue Scheibe beinhaltet recht herben Black Metal mit symphonischen Anklängen und slawischer Folklore. Von den Ukrainern an sich (vgl. Nokturnal Mortum) ist man ja krasse Töne gewohnt, aber „The Patriot“ benötigt allein aufgrund der intransparenten Produktion etwas Eingewöhnungszeit. Der grundsätzliche Aufbau der Musik ist extrem aggressiv und wird durch das brachiale Riffing von Fedor und Sergej als auch durch Fedors extremes Organ getragen. Während der Gesang in den Black Metal-Passagen bis hin zu wahrhaft hysterischem Gekreische reicht, gibt es aber auch mehrstimmige cleane Gesänge und ruhige weibliche Vocals von Keyboarderin Vera, die auch für die streckenweise dezente Keyboarduntermalung bis hin zum extensiven Tastengeklimper verantwortlich zeichnet, zu hören. (Wobei das Keyboard-Thema in „Blood Of Christ“ so was von geklaut ist.) Weitere folkloristische Elemente werden durch Fedors Flötenspiel eingestreut. Insgesamt bietet „The Patriot“ eher extreme Folk Metal-Kost und trotz einiger dezenter Anklänge ist dies definitiv kein Silberling für Folk-Weicheier.
7/10 - SBr


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