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CD-Reviews :: Index: 'A' :: ALEV

ALEV

SAME (38:03 min.)

FASTBALL / SONYBMG
Die Flamme ist wieder da! Gut, ich bin der türkischen Sprache nicht mächtig, aber in einem VHS-Schnellkurs habe ich gelernt, dass die deutsche Übersetzung von Alev eben Flamme ist. Alev ist eine der zielstrebigen Bands, die ihren Erfolg suchen und den dafür erforderlichen Weg gehen wollen. Es wird im Jahr eine satte Anzahl an Auftritten absolviert und die Folge ist dann auch der ersehnte Plattenvertrag. Natürlich macht es nicht die Masse, sondern überzeugende Songwriting, handwerkliches Können und Resonanz aufgrund gewonnener Aufmerksamkeit. Wenn ich mir die Songs so anhöre, wundere ich mich auch nicht ein bisschen darüber, dass die beharrliche Zielstrebigkeit gepaart mit dem nötigen Selbstbewusstsein die Band da hinzubringen scheint, wo sie tatsächlich hin will. Die Songs sprühen vor Frische und Kraft, dass man sich der Wirkung, die sie entfalten, nicht entziehen kann. Dazu diese außergewöhnliche Sängern namens Alex Janzen, in deren Stimme Sehnsucht und Melancholie, aber auch der Wille, alles Machbare zu erreichen mitschwingt. Ich bin fast schon geneigt, gewisse Parallelen zu Skunk zu ziehen, die mich damals auch durch ihre Stimme in den Bann gezogen hat. Die Songs sind eine Mischung aus kraftvollem Rock und weiblicher Frauenpower a la Katie Melua und wie sie alle heißen. Diese Aussage ist nicht gleichbedeutend damit, dass man hier in Richtung Pop, Airplay, Charts und MTV schielt, aber so ganz abwegig würde ich das auch nicht halten, hört einfach mal ’Unique’ und mailt mir mal, was euch dazu spontan einfällt. Ich kann mich noch nicht recht entscheiden, wo ich die Band eigentlich musikalisch hinstecken soll, aber sie haben eine gewisse Vielseitigkeit und sind durch und durch in der Lage, interessante Songs zu kreieren, die einfach mitreißen. Schublade hin, Genre her, Punkte soll’s hageln.
8,5/10 - RB


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