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CD-Reviews :: Index: 'F' :: FALCHION

FALCHION

CHRONICLES OF THE DEAD (47:53 min.)

MASSACRE / SOULFOOD
Eine ganze Weile, nämlich drei Jahre nach dem Debut-Hammer „Legacy Of Heathens“ melden sich vier Jungs von Falchion, respektive die Korpiklaani-Krieger Juho Kauppinen und Matti Johansson mit ihrem zweiten Standbein in neuer Quartett-Besetzung mit dem nächsten Kracher zurück. Vorweg, liebe Pagan-Gemeinde: Die Wartezeit hat sich gelohnt, und während zahlreiche Stilblüten in dem Genre dafür gesorgt haben, dass so manch Metaller bei Pfeifengedudel und onomapoetischem Humppa-Gedöhns schon wegschaltet, haben hier wirklich folkige Ausflüge ausgesprochenen Seltenheitswert. Vergleiche zu Ensiferum sind zwar nicht ganz fern, dennoch sollten auch Wald-und-Wiesen-Kuttenträger die Lauscher aufstellen. Falchion wirken ehrlich und direkt, bewegen sich musikalisch nah am Kern der Sache. In der Tat sind die Melodien nicht mehr und nicht minder urtümlicher als vielleicht auf den Amorphis-Klassikern „Tales From The Thousand Lakes“ und „Elegy“. Andererseits, das ist der große Unterschied, gehen Falchion derart beschwingt und temporeich zur Sache, dass sie da, wo „On Rich And Poor“ auf der letztgenannten Scheibe aufhört, gerade erst anfangen. Finnische Schule möchte man meinen, ausgesprochen rasant und positiv (Hat die Band doch in ihren Anfängen durchaus Amorphis gecovert…). Die vier Jungs starten direkt mit dem Opener „Primitive Again“ voll durch weben von Anfang an ihren ganz eigenen Riff-Teppich, um anschließend mit dem Titeltrack gekonnt darüber hinweg zu fahren, ohne ein einziges Mal den Fuß vom Gaspedal zu nehmen, bis der Rausschmeißer „Evolution In Reverse“ verklungen ist. Was nun finnische 6-Saiten-Adepten noch so können, davon sollte sich nicht nur jeder Pagan-Verfechter mit dieser Gitarren-lastigen Scheibe selbst überzeugen, etwa mit den eindrucksvollen Tracks „Desert Breese“ oder „Mayhem Machine“ in dem Punkt. Großes Kino.
9/10 - MG


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