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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BATTLEROAR

BATTLEROAR

TO DEATH AND BEYOND… (59:16 min.)

CRUZ DEL SUR / ALIVE
Irgendwie sind die ersten beiden Alben der Griechen Battleroar spurlos an mir vorüber gegangen. Des Weiteren (jetzt werden mich vielleicht einige steinigen wollen) konnte mich die Truppe auch live auf dem K.I.T. X- Festival nicht wirklich überzeugen. Denn wenn ich ehrlich bin ist episch angehauchter Metal nicht unbedingt eine meine favorisierten Stilrichtungen. Mit „To Death And Beyond“ ist den fünf Hellenen allerdings ein mehr als gelungener Spagat zwischen epischem und traditionell powervollem Metal gelungen. Klar liegt ein Großteil der Songs immer noch jenseits der acht Minuten Marke und sicherlich kann man an der einen oder anderen Stelle des Albums immer noch Parallelen zu Genregrößen wie Manilla Road oder Jag Panzer raushören. Aber andererseits verstehen es Battleroar bestens den Songs das gewisse Etwas einzuhauchen und somit etwas durchaus Eigenständiges zu verleihen. Schon der überlange Opener „The Wrathforge“ zeigt, dass die Band jederzeit in der Lage ist ihre Songs abwechslungsreich, allerdings ohne den berühmten roten Faden zu verlieren, gestalten können. Das folgende „Dragonhelm“ erinnert entfernt an die guten alten Zeiten von Manowar. Der anschließende Song „Finis Mundis“ mit seinen fast neun Minuten Spielzeit ist für mich dann das eigentliche Highlight des Albums. Der Song beginnt recht ruhig, steigert sich zu einem echten Headbanger und nimmt nach einem ruhigen Mittelteil zum Ende hin nochmals richtig Fahrt auf. Verfeinert wird dieses epische Meisterwerk noch mit einem Refrain der mir nicht mehr aus dem Kopf gegen will. Für mich ist „Finis Mundis“ jetzt schon ein Kandidat für den Song des Jahres. Einfach Genial !! „Metal From Hellas“, „Hyrkanian Blades“ oder „Warlord Of Mars“ hingegen sind echte kurze knackige Heavy Metal Songs. Nicht unbedingt alle überragend, sie bilden aber immerhin einen guten Kontrast zu den epischen und überlangen Songs. Letztendlich ist „To Death And Beyond“ ein sehr gutes Album geworden und sollte der Band somit ein paar neue Fans bescheren. Einen haben sie jetzt schon auf jeden Fall.
8/10 - HF


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