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CD-Reviews :: Index: 'E' :: ESC

ESC

ENHANCER (67:46 min.)

DARK DIMENSION / SOULFOOD
Nachdem die Portugiesen von ESC 2006 ihr hervorragendes Debütalbum „Matte“ veröffentlichten hatte ich jetzt schon fast gar nicht mehr damit gerechnet noch etwas von ihnen zu hören. Doch nun, zwei Jahre später, liegt der neue Silberling vor. „Enhancer“ schließt mit seinem Harsh-Elektro a la Hocico nahtlos an das Debüt an ohne dabei genannte Band zu kopieren. In diesem Bereich wird es allerdings immer schwieriger die Bands noch auseinander halten zu können. Die 14 Songs bieten von Beginn an ein mitreißendes Tempo mit treibenden Elektrobeats und einem netten Klangteppich, der durch einige Melodiebögen und verzerrten Gesang und Sprachsamples bereichert wird. Nach „Eden“, was als Intro dient, geht es mit „Despise“ mit stampfenden Beats und hohem Tempo gleich ans Eingemachte und das Titelstück „Enhancer“ folgt in gleicher Manier. Etwas aus dem Rahmen fällt „Totes Licht“ schon alleine wegen seines deutschen Textes und dass er ein nicht ganz so hohes Tempo vorlegt. Dieser Song dürfte wohl in unseren Clubs für volle Tanzflächen sorgen. Auch „Architecture“ fällt aus der übrigen Machart heraus. Es wird eine düstere Atmosphäre geschaffen und es geht doch eindeutig ruhiger, wenn man bei brachialem Elektro von ruhig sprechen kann, zur Sache. Das und auch die zwischenzeitlich immer wieder eingearbeiteten Melodien tun dem Album aber sehr gut, da man durch das stetig hohe Tempo und Aggressivität sonst fast kaum noch einen Song vom anderen unterscheiden könnte, bzw. ESC nicht mehr von anderen Bands der Sparte. ESC erfinden mit „Enhancer“ den Harsh-Elektro zwar nicht neu, haben aber noch, und die Betonung liegt auf „noch“, eine gewisse Eigenständigkeit um sich von anderen Veröffentlichungen in diesem Bereich zu unterscheiden. Fans von Hocico, Grendel, Agonoize etc. dürfen hier bedenkenlos zugreifen.
7 / 10 - SSO


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