Obliveon - Metal und Gothic Webzine
 :: Suchen 

 :: Obliveon.de
· Home
· MySpace
· Links

  Info...
· FAQ
· Kontakt
· Impressum
 

 :: Magazin
· GESAMT
· News
· Interviews
· Konzert/Festivals
· Specials
· Foto Galerie

 :: Reviews
· GESAMT
· CD Reviews
· CD Import
· Eigenpressungen
· White Metal
· DVD/Video
· Bücher/Magazine

CD-Reviews :: Index: 'H' :: HOMSELVAREG

HOMSELVAREG

HOMSELVAREG (48:58 min.)

DE TENEBRARUM PRINCIPIO / TWILIGHT
HomSelvareg, das ist der mystische Grüne Mann aus den Alpen, quasi der Rübezahl der norditalienischen Folklore. Das uralte, heidnische, ja fast prähistorische Blättergesicht hat sich durch die Jahrhunderte trotz kirchlicher Suppression sein Schattendasein erhalten und findet sich als in Stein gemeißelter Gesell an zahlreichen Kirchenportalen und auf Gotischen Türmen wieder. Auf dem Cover befindet sich ein echtes Prachtexemplar. Meist kann man nicht sagen, ob dieses Urbild in seiner Darstellung bedrohlich schaut oder vielleicht gar lacht.
Ähnlich gemischt ist es mit dieser Band und ihrem gleichnamigen Album. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Re-Release des 2005er Materials plus drei Demotracks als Bonus. Lebhaft und spielfreudig wirken die Italiener, insgesamt aber wechselhaft, manchmal zu hektisch. Das grimme Fauchen dominiert etwas stark, auch das Schießbudengewitter bolzt ganz gewaltig. Dabei bleibt einiges auf der Strecke. Der Sound ist zumeist harsch, selten etwas ruhiger, wie beim Titeltrack, der Nummer drei. Bei den ruhigen Passagen wirkt das Quintett durchaus überzeugender. Insgesamt orientiert man sich sehr stark an den skandinavischen Vorbildern, die zum Auflisten zu viele sind. Eigene Ideen und Widererkennungswert vermisst man hier, was die fünf Jungs in den betreffenden Momenten mit Geschwindigkeit ausgleichen wollen. Schaut Euch einmal dazu bei Gelegenheit das genervt drein blickende Laubgesicht am Eingang des Hofbräuhauses an… Einzig mit „Ascesa“, der Nummer acht, findet sich ein ansehnliches Black-Metal-Stück mit einer recht gelungenen Melodie auf der CD. Die Demosongs sind naturgemäß roher, unterscheiden sich jedoch nicht wesentlich vom eigentlichen Album. Eine eher durchwachsene Scheibe. Man höre sich zum Vergleich einmal an, wie Helrunar um Längen besser ihren "Grünen Gott" besingen, der da murrend, Blätter werfend und zweigend im Dickicht sitzt.
5/10 - MG


[ Zurück zum Index: 'H' ]
 

[ Unsere Webseite weiterempfehlen ] [ Impressum ] [ Seitenanfang ]

© Oblivion 1998-2002 Alle Rechte vorbehalten

Haftungsausschluss/Disclaimer

technisches Konzept, Programmierung & Webdesign by M. Koschinski / C. Fessler