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CD-Reviews :: Index: 'H' :: HEADSHOT

HEADSHOT

AS ABOVE, SO BELOW (44:40 min.)

FIREFIELD RECORDS / TWILIGHT-VERTRIEB
Veröffentlichungsweltmeister werden Headshot in diesem Leben sicherlich nicht mehr, man hat sich auf einen Rhythmus von drei bis fünf Jahren für eine neue Veröffentlichung eingeschossen. Dafür können sie aber regelmäßig mit ordentlichen Kritiken aufwarten und ich darf bereits vorwegnehmen, dass auch für „As Above, So Below“ ein sauberer Schnitt abfällt. Das Braunschweiger Quintett ist, mag man ihnen auch den Innovationspreis nicht verleihen wollen, absolut sattelfest im Genre. Sei es Bay Area Thrash oder Oldschool, die Helden wie Kreator oder Testament werden abgefeiert und man gönnt sich die eine oder andere Anlehnung und bietet für den Fan dennoch die Vollbedienung in Sachen Thrash. Wenn ich mir „As Above, So Below“ genüsslich zu Gemüte führe, frage ich mich unweigerlich, warum die Jungs bisher keinen größeren Erfolg hatten. Hat Thrash Metal aus heimischen Landen nicht den nötigen Stellenwert? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, zumal die Jungs absolut fit an ihren Instrumenten sind und die elf Songs dieses Albums alle auf ziemlich hohen Niveau stehen. Es wird feine Riffarbeit zelebriert, mächtig Groove geboten und auch melodisch hat man einiges zu bieten. Dabei bietet das Album auch reichlich Abwechslung, sei es durch den fulminanten Einstieg mit ’Isolation’ oder ’In Your Face’, denen melodischere Songs wie ’Quest For The Son’ oder das technisch etwas vertrackt angelegte Instrumental ’The Swarm’ gegenübersteht. Nehmen wir auch den neunminütigen Titeltrack, denn hier zeigen uns die Jungs ausführlich, wie punktgenau sie arbeiten und harmonieren, die hier gebotene Gitarrenarbeit ist einfach nur zum Zunge schnalzen. Es ist also alles vorhanden, was eine Band in diesem Metier benötigt. Man weiß knackige Songs zu kreieren und hat das technische Handwerkszeug, um musikalisch glanzvolle Höhepunkte zu setzen, ohne in die Gelegenheit zu kommen mit Füllmaterial zu arbeiten, weil ihnen auf der Zielgeraden die Luft ausgeht. Jungs, nehmt das Album und bringt es auf die Bühne, es schreit nach livehaftiger Darbietung.
9/10 - RB


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