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CD-Reviews :: Index: 'V' :: VRANKENVORDE

VRANKENVORDE

SCHLACHTENSANG (50:34 min.)

DET GERMANSKE FOLKET / TWILIGHT
Bei Schlachtensang handelt es sich um die Debüt-Scheibe einer mir bisher völlig unbekannten Band aus Frankfurt/Oder welche auf den klangvollen Namen Vrankenvorde hört. Die Titel der Tracklist scheinen auf den ersten Blick bestens dafür geeignet zu sein, der Band irgendwelche politisch fragwürdigen Tendenzen anzudichten. Titel wie „Der Geist des großen Krieges“ oder „Brandenburg“ laden den unwissenden Leser quasi zu Missverständnissen ein. Allerdings stellt man nach genauerem Hinsehen fest, dass z.B. der Text von „Sturmvogel“ aus der Feder von Maxim Gorki stammt und die meisten englischsprachigen Black Metal bzw. Pagan Metal-Titel übersetzt auch nicht viel anders klingen. Auf der Bandhomepage gibt man sich betont unpolitisch und wenn man sich z.B. die wichtigsten Auftrittsorte ansieht ist dies auch absolut glaubhaft. So, da ich mich ja gerne über Schreiberlinge aufrege, welche sich eben gerne an solchen Einganggeschichten aufhalten, will ich mich nun endlich der Musik widmen. Nach Angaben der Band spielen Vrankvorde Pagan Rock´n Roll. Dieser „Rock’n Roll“ zeichnet sich aber in erster Linie als Mischung aus Death- und Black Metal-Elementen aus welche auch gesanglich von Merkmalen beider Stilrichtungen geprägt sind. Einzig in „Instrumental“ sind ansatzweise Rockelemente zu finden. Leider ist es so, dass die eingangs beschriebene Diskussion das einzige ist was bei mir wirklich hängen bleibt. Qualitativ sind Vrankenvorde nach meiner Ansicht eher Durchschnitt, welcher vielleicht in (man verzeihe es mir) Provinz-Jugendzentren für Begeisterungsstürme sorgen kann, aber mit keiner wirklich großen Band der Szene auch nur entfernt mithalten kann. Man hat alles schon mal gehört und Überraschungen und Höhepunkte bleiben total auf der Strecke. Es hat mir tatsächlich einige Mühe gemacht, mich mehr als einmal durch „Schlachtensang“ zu arbeiten. Produktionstechnisch bewegt sich das Machwerk auch eher auf Demo-Niveau. Der häufig neben den Takt hängende Schlagzeugsound geht stellenweise total unter. Die Scheibe ist echt nur etwas für „Alles-Sammler“ oder Enthusiasten. Mehr als fünf Punkte gibt’s beim besten Willen nicht!!
5/10 - J/E


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