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CD-Reviews :: KENJI SIRATOR ....

KENJI SIRATORI

SOUL OF THE WAR DEAD ( min.)

SKULLLINE / SKULLLINE
Kenji Siratori ist bei all seinen Veröffentlichungen nach wie vor einfach unberechenbar. Mal dominieren kaum zu ertragene Krach- und Gewaltorgien, denen es an jeglicher musikalischen Sinnhaftigkeit mangelt, und dann veröffentlicht der japanische Cyberpunk Alben wie „Soul Of The War Dead“, die in Dark Ambient-Gewässern wildern und absolut fantastsich sind. „Soul Of The War Dead“ beinhaltet drei extrem düstere und vor allem tiefschichtige Stücke, von denen der zweite Track dann die Siratori so eigenen Industrialelemente aufgreift, ohne dabei allerdings in Lärmkakophonien zu versinken. Das erste Stück samt seinen japanischen Sprachsamples ruft in der Tat das surreale Gefühl sprechender, toter Seelen hervor, die verzerrt aus der Unendlichkeit zu uns sprechen. Gemein ist allen drei Songs diese unvergleichliche Atmosphäre der Hoffnungs- und Ausweglosgkeit seinem unausweichlichen Schicksal gegenüber. Hier erweist Siratori sich in der Tat als wahrer Meister seines Faches, was er mit den Samples eines Modems im dritten Stück dann absolut auf die Spitze treibt. Da „Soul Of The War Dead“ auf nur 33 Stück limitiert ist, empfiehlt sich eine schnelle Bestellung unter: http://www.skullline.de
8/10 - MK


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