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CD-Reviews :: Index: 'A' :: AGAMENDON

AGAMENDON

NUCLEAR RODEO (39:58 min.)

PURE STEEL RECORDS / TWILIGHT
Death-Metal aus dem Ruhrpott, wie erfrischend! Die fünf Musiker aus Castrop-Rauxel bieten sauber gespieltes Todesblei der skandinavischen Art. Klassisch-brachial, z.T. melodisch mit gut durchdachten Songstrukturen kann man mit etwas Phantasie die alten At The Gates erkennen. Von offizieller Seite heißt es, dass neben Ähnlichkeiten zu altem In Flames Material Einflüsse US-Amerikanischer Größen gebe, was sich aber beides nicht bestätigen lässt. Dazu klingt das ganze einfach zu wenig experimentell und gleichzeitig zu schön nordisch. In der Tat, wenn ich mir aus dem Regal eine Release nehmen sollte, das besonders ähnlich klingt, würde ich mir ohne zu zögern „Karelian Isthmus“ greifen – nun ja, ohne die dichte Atmosphäre. Die Growls liegen dabei meist irgendwo zwischen Tomi Koivusaari (ex-Amorphis) und Claus Gnudtzmann (Svartsot). Das Album kann man größtenteils als gelungen bezeichnen. Nicht unbotmäßig brachial und schnell, eher tief, brutal-kraftvoll, manchmal harmonisch und dabei abwechslungsreich. Stellvertretend mögen hier prima Songs, wie „Nuclear 4711“, „Under Water“ und „Erasing Flesh Forever“, stehen. Mit den geradezu plärrenden Vocals, die sich (zum Glück selten) in manche Tracks mischen, wird man nicht richtig warm. Der letzte Song der Scheibe mutiert dadurch bis zur Unerträglichkeit. Wer an der Stelle abschaltet, verpasst glatt den nach einer längeren Pause angehängten Polka-Spaß (mit der gleichen Stimme…). Kleine Verbesserungsmöglichkeiten nach oben gibt es also bei diesem Zweitling der Band. Beispielsweise würde man sich einen deutlicheren roten Faden in der Musik aber auch im Gesamtkonzept wünschen. Ein weniger „innovatives“ Cover statt eines originellen Cyber-Battlemechs und ein Album-Titel, der mehr nach Genre klingt, könnten dazu beitragen. Wie auch immer, unter dem Strich bleibt sehr solides und wuchtiges Stück Makrolon.
7/10 - MG


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