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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE AMBER LIG ....

THE AMBER LIGHT

PLAY (49:59 min.)

SUPERBALL MUSIC / SPV
The Amber Light haben bestimmt schon mal meine Rezensionen gelesen, in denen ich mich über das Thema Track-Fade-out ausgelassen habe. Und sie haben es sich auch zu Herzen genommen, denn auf „Play“ wird nichts ausgeblendet. Ausblenden möchte ich auch nicht, dass „Play“ nicht so recht mein Herz erwärmen konnte, weil… ja weil… warum eigentlich? Liegt es an der Beschreibung der Band, die sich als experimentierfreudige Popmusiker sehen, oder an der Melancholie, die stets irgendwie zugegen scheint und das Album glättet. So weit glättet, dass es gut durchläuft, aber eben nicht so recht hängenbleiben will. Nun, die Experimentierfreudigkeit kann ich bestätigen, denn The Amber Light streifen durch die Stilblüten des Pop wie ein zünftiger Geselle auf seiner Wanderschaft. Die Artenvielfalt bleibt so gefällig und ist abwechslungsreich, ohne sich jedoch sonderlich aufzudrängen, in den Vordergrund zu spülen und sich festzuhaken. Hier merkt man dem Album die rundgeschliffene Glätte an, es fehlt ein etwas störrisches, auszubrechen versuchendes Profil, das der Scheibe Kontur verleiht und um Aufmerksamkeit ringt. Ein weiterer Nachteil liegt in der Person von Louis Gabbiani, der mit seinem Gesang streckenweise auf verlorenem Posten agiert und sich nicht recht in die instrumentalen Stärken der Band einfügen kann. Eine gute Stimme, die mit der Instrumentalfraktion mithalten und zusätzliche Nuancen einbringen kann, wäre ein zusätzlicher Vorteil. Aber vielleicht verstärken sich die Jungs ja mit einem zusätzlichen Sänger (oder einer Sängerin) und können so nachbessern. The Amber Light zeigen aber nichtsdestotrotz, dass sie für ambitionierte Musik geschaffen sind, sie sich aber auch ruhig etwas zutrauen dürfen. Geht man stattdessen weiter den Pfad der Popmusik, werden sie ihre Identität neu definieren müssen. Denn gute Musiker sind sie allemal, nur der eingeschlagene Weg ist für mich noch nicht klar zu erkennen.
6,5/10 - RB


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