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CD-Reviews :: Index: 'A' :: ARATHORN

ARATHORN

TREUE & VERRAT (37:52 min.)

FOLTER RECORDS / TWILIGHT
Eigentlich finde ich, dass das Label Black Metal für Arathorns Musik zu eng gefasst ist, denn harscher Black Metal mit verwaschener Produktion, wie etwa in dem zentralen Stück „Siegfried von Xanten“, macht eigentlich nur den kleinsten Teil des Konzeptwerkes „Treue & Verrat“ aus. Dem gegenüber stehen zahllose atmosphärische und oftmals melancholische Passagen, die eher zum (Neo) Folk denn zum Black Metal zählen. Unterlegt durch Akustik-Gitarren und/oder angenehme Keyboard-Passagen, gelegentlich unterstützt durch Flötenspiel und verfeinert mit einer überraschend guten und klaren Gesangsstimme, zeigt Einzelakteur Sköll der geneigten Hörerschaft, dass Neofolk auch mit derben Black Metal-Versatzstücken funktionieren kann. Besonders beeindruckend ist Skölls Gesangsperformance im Opener „Am Tage der letzten Schlacht“, die zwar äußerst pathetisch ist, aber eben auch äußerst gelungen eine Epik im klassischen Sinne in den Track bringt und mit diesem Song in die Story um die Nibelungensage, Hagens Verrat und Siegfrieds Tod einsteigt. Auch wenn vielen Extreme Metal-Fans das Album zu soft sein wird und Neo Folk-Fans im Gegenzug von den harschen BM-Passagen abgeschreckt sein werden, so denke ich doch, dass beide Gruppierungen ihren Spaß an „Treue & Verrat“ haben könnten. Nur die Übergänge zwischen diesen Passagen hätten liebevoller aufgenommen und abgemischt werden können.
7/10 - SBr


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