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CD-Reviews :: Index: 'T' :: THE MONOLITH ....

THE MONOLITH DEATHCULT

TRIUMVIRATE (59:41 min.)

TWILIGHT / TWILIGHT-VERTRIEB
The Monolith Deathcult ist nicht nur ein raumgreifender Name, auch die stilistischen Einflüsse der Jungs aus unserem Nachbarland mit den geschmacksneutralen Tomaten und Gurken ist recht umfangreich. Grundlegend im Death Metal verwurzelt weiß man orchestrale und doomige Einflüsse neben schwarzmetallischem Gesangsrepertoire und einen verspielten Hang zu Samples gut zu kombinieren und auf illustre Weise unter einen Hut zu bringen. Die musikalischen Grundwerte werden dabei uneingeschränkt bedient, so dass man sich bei dieser Scheibe durch die Fülle der Zutaten auf eine kurzweilige und spannende musikalische Reise durch das todesmetalische Gefilde der Holländer gefasst machen kann. Daneben – absolut erwähnenswert – ist die für dieses Genre außergewöhnlich lange Spielzeit. Lyrisch nimmt man sich nach wie vor den Freiraum zu polarisieren, wobei man der Band nichts falsches unterstellen darf, sondern vielmehr zwischen den Zeilen lesen bzw. hören muss. Beispielhaft sei hier das im Midtempo getragene Stück ’Kindertodeslied’, herangezogen, das den Glauben bzw. das Festhalten an eine schlechte Sache (diesen Erkenntnisstand lege ich bis auf ein paar ewig Gestrige zugrunde) aus der Sicht eines Kindes behandelt und die düstere Atmosphäre durch die augewählten Samples einen zusätzlichen Schub erhält und einem den Schauer über den Rücken fahren lässt. Insgesamt ist „Triumvirate“ ein wirklich besonderes Album, dass nicht nur den Genremix frönt, sondern die Elemente auch stimmig und teils überraschend oder verwirrend einzusetzen weiß, was einen zusätzlichen Reiz entfaltet und dem Album eine Ausnahmestellung beschert. Zusätzlich, als ob man nicht schon reichlich Pfunde hätte, mit denen man wuchern könnte, kommen auch noch so Nummern wie ’Master Of The Bryansk Forests’ oder ’Demigod’ daher, die einen mit der Zunge schnalzen lassen und die Basis für das Sahnehäubchen darstellen. Dieses bleibt dann dem abschließenden ’Den Endsomme Nordens Dronning’ vorbehalten, nicht nur der überragendste Song auf dem Album, sondern auch mit über vierzehn episch langen Minuten von der Spielzeit herausragt. Klar, dass die Jungs in diesen Song noch mal alles hereingepackt haben und es sogar schaffen, eine hohe Spannungskurve konstant zu halten. Ausnahmealbum, das die volle Punktzahl verdient!
10/10 - RB


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