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CD-Reviews :: Index: 'D' :: DEBAUCHERY

DEBAUCHERY

CONTINUE TO KILL (44:41 min.)

AFM / SOULFOOD
Wie doch die Zeit vergeht. War es nicht erst neulich als ich mir „Back In Blood“ zugelegt habe? Und schon kommt Debauchery mit ihrem mittlerweile fünften Album aus der Foltergrube. Nach eingehenden mehrfachen Durchläufen wird mir ziemlich schnell klar, dass „Continue To Kill“ wohl eins der vielseitigsten Alben seit langem ist. Gab es auf dem Vorgänger eindeutige Parallelen zu AC/DC und in noch weiterer Vergangenheit deutliche Anleihen zu berühmten Vertretern des groovenden Old-School-Death-Metals, haben Debauchery zwar nicht unbedingt einen „ureigenen“ Stil entwickelt, aber es mal wieder geschafft zeitlose und grundlegende Elemente verschiedener Stile zu einem genialen Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Berühmte Namen zu nennen spar ich mir jetzt mal demonstrativ, zumal Debauchery seit „Kill Maim Burn“ eh immer die bessere Wahl war. In den ersten Songs des Albums scheint man sich erst mal von der reinen Groove-Schiene verabschiedet zu haben und macht ordentlich Gas. Ein Punkt, der mir sofort positiv auffällt. Der Titelsong „Continue To Kill“ ist ein absoluter Knaller und überhaupt scheint „KILL“ wohl das am häufigsten vorkommende Wort des Albums zu sein. Aber hier ist ja schließlich in wechselnder Besetzung das „Kill-Team“ am Werk, hehe. Wie der Song „Hart Rocking“ dann im Gegensatz zu den vorherigen klingt, erschließt sich wohl aus dem Titel. So schleichen sich dann im Laufe des Albums auch immer mehr Einflüsse aus dem Hard Rock und Heavy Metal ein, welche gepaart mit groovendem Death Metal und dem vielleicht finstersten Sangesorgan Deutschlands von Band-Mastermind Thomas eine wirkliche Offenbarung sind. Debauchery scheinen eine eigene musikalische Tradition zu entwickeln. Auch textlich rollen, wohl mit einem zwinkerndem Auge, auch wieder reichlich Köpfe durch das eigene Blut. Ach ja Blut. Der altbekannte „Blood God“ ist auch wieder mit dabei und „Cuntkiller“ führt die Tradition des „Slayer of Sluts“ weiter. Apropos Slayer. Eine Coverversion des legendären „Angel of Death“ gibt es auch zu hören. Die Auswahl des Titels ist zwar nicht wirklich originell, aber gut umgesetzt. Die Produktion von Denis Ward tut dann ihr Übriges. Debauchery waren soundmässig ja nie besonders schwachbrüstig, aber auf „Continue To Kill“ ist jeder Song mit den verschiedenen Elementen perfekt in Szene gesetzt. Hoffentlich schafft es Thomas, der eigentlich Debauchery ist, für den Sommer ein festes Kill-Team zusammen zu stellen und ausgiebig deutsche Bühnen mit Kunstblut zu überschütten. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Freund von Band-Info-Zitaten aber hier passt es. „Just pure power, aggression and guts“ Davon allerdings reichlich.
9,5/10 - JE


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