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CD-Reviews :: NEFARIUM

NEFARIUM

HAERETICHRISTUS (35:00 min.)

AGONIA RECORDS / TWILIGHT
Mit dem auf Downfall Records erschienenen Album “Praesidium” legten die Norditaliener schon ein äußerst gelungenes Highspeed-Black Metal-Debüt vor. Das aktuelle Werk „Haeretichristus“ wird nun von Agonia Records veröffentlicht und befindet sich im Vertrieb von The End, Masterpiece, Plastichead und Twilight, was schon einen ordentlichen Fortschritt hinsichtlich der Erhältlichkeit bedeuten dürfte. Musikalisch hat die leicht umbesetzte satanische Formation nicht allzu viel verändert, was sich schon allein daran zeigt, dass man Chaq Mol (Dark Funeral) und Infaustus (Setherial) für kurze Auftritte als Gastmusiker gewinnen konnte. Nicht das die beiden Szenegrößen wirklich Akzente setzen könnten, dafür sind handwerkliche Fähigkeiten und Songwritingkultur der Italiener viel zu gut, aber als Namedropping und szeneninterner Aufmerksamkeitsheischer dient das allemal. Und so gibt es auf „Haeretichristus“ neun mal den vollen Blast mit höllischem Gekreische und scharfen Riffs sowie immer dezent, aber gelungen eingesetzten Melodien. Zwar machen sich zum Ende der CD aufgrund des permanenten Highspeeds einige Ermüdungserscheinungen breit, aber um die Scheibe zwischen Dark Funeral, Setherial, Marduk oder Behemoth aufzulegen, eignet sie sich hervorragend. Anspieltipp: „Thirty Coins Of Judas“ http://www.nefarium.org ; http://www.agoniarecords.com
8/10 - SBr


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