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CD-Reviews :: Index: 'P' :: PROJECT CREAT ....

PROJECT CREATION

DAWN ON PYTHER (76:13 min.)

PROGROCK RECORDS / SPV
Ui, ein Epos, der auf vier Teilen ausgelegt ist, hört sich gewaltig an. Teil eins ist mir nicht bekannt, aber „Dawn Of Pyther“ ist der zweite Teil und mit über Eineinviertelstunde auch ziemlich üppig ausgefallen. Bei der Story geht es um den Planeten Pyther, auf dem nun nach und nach Leben entsteht und der erforscht werden möchte. Die Story entwickelt sich in den buntesten Farben und die musikalische Umsetzung folgt ihr mit liebevollen, süß und harmonisch anmutenden Klängen. Die Ausgestaltung ist sehr episch und langatmig ausgefallen, die Stücke gehen zur Hälfte auf die Zehnminutenmarke zu und Mastermind und Multiinstrumentalist Hugo Flores hat mit seinen Gästen einige Instrumente am Start, um die Entdeckungsreise voluminös und mit interessanten Klangimpressionen versehen zu begleiten. Insgesamt macht sich dabei aber der Eindruck breit, dass sich der junge Mann mit diesem Projekt, welches man als ambitioniert bezeichnen darf, etwas überhoben hat, denn die Songarrangement wirken teils Bruchstückhaft und künstlich in die Länge gezogen. Gefallen kann der weibliche Gesang, der hier von Zara Quiroga dargeboten wird, denn er fügt sich gut in das musikalische Gesamtbild ein. Neben den sphärischen Klängen kommt die rockige Attitüde durch eingeworfene Gitarrenriffs, die aber in der Masse eben auch nur ein Bestandteil darstellen. Was bei mir hängen geblieben ist, ist der schön arrangierte Wechselgesang bei ’Flying Thought’ und zu den Klängen des Kurztracks ’Intermission ’die Erinnerung an Marillion. Ansonsten haben sich in erster Linie die Disharmonien festgesetzt, die mich insbesondere gegen Ende bei ’Growing Feeling’ und ’Voyage Of Dragonfly’ schon fast massiv gestört haben. Zwischendurch machen die genreübergreifenden Spielereien Laune und wissen zu gefallen, wobei stets die Gefahr zur Ausuferung in die Belanglosigkeit besteht, da diese Passagen gerne zeitlich überreizt werden und die rockigen Momente zu kurz kommen. Empfehlen kann ich dieses Album der Fraktion, die auf lieblichen Gesang und überwiegend sphärischen Klängen steht. Nur besteht Prog eben nicht alleine nur aus der Länge eines Stückes oder die Auffahrung einer Vielzahl von Instrumenten.
6/10 - RB


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