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CD-Reviews :: Index: 'B' :: BLACK LABEL S ....

BLACK LABEL SOCIETY

1919 ETERNAL (60:16 min.)

SPITFIRE / EDEL
Zakk Wylde ist vor allem als Riffmaster im Dienste Ozzys bekannt geworden, aber die öffentliche Aufmerksamkeit im Hinblick auf seine Black Label Society scheint stetig zu wachsen. Ferner fällt der Mann allerdings auch durch seine erzkonservativen Interview-Aussagen und scheinbar protzigen Stolz in Bezug auf seinen Alkoholkonsum auf (Promo-Trick eines eventuellen Milch-Liebhabers?:)), was möglicherweise aber auch ein Grund für seine debilen Statements sein könnte.:) Für sein neuestes Black Label-Produkt "1919 Eternal" ließ es sich Zakk jedenfalls nicht nehmen, Liner-Notes zu verfassen, die ein recht spießiges Weltbild vermitteln sowie als Abschluss mit "America The Beautiful" das Patriotismus-Pedal ganz tief durchzutreten. Aua! Musikalisch gibt es bewährte Kost zu hören, nämlich Midtempo-lastigen Metal mit den typischen, fetten Wylde-Riffs, der markanten Oberton-Arbeit und den gewohnt charmant rauen Vocals von Mister Zakk himself. Der immer noch maßgebliche Black Sabbath-Einfluss ("Genocide Junkies" ist ein Paradebeispiel für die Patenschaft Toni Iommis) kann ebenso wenig verleugnet werden wie ein Faible für die geschätzte Klampfenarbeit von Society-Kumpel Diamond Darrell (Pantera). Wenn auch mitunter ruhige Momente zum Verweilen einladen ("Bridge To Cross" und das sehr stark nach Alice In Chains klingende "Lost Heaven"), so dominiert die sechssaitige Axt eindeutig das Geschehen. Höhepunkte sind hierbei der mit einer schnell ins Kleinhirn wandernden Hookline versehene Opener "Bleed For Me", das fiese Riff-Monster "Refuse To Bow Down" und der genannte Uptempo-Sabbath-Kracher "Genocide Junkies". Dem gegenüber stehen allerdings auch einige Nummern, die nicht gerade von der Songwriting-Muse geküsst wurden bzw. zu sehr nach 0815-Schema daherrocken. Summa summarum sechs Punkte auf die Black Label Society-Kutte.
CL - 6/10


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